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Stadtzeitung Bad Neuenahr-Ahrweiler
Ausgabe 11/2026
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Flower Power beim Shopping Genuss Abend

Im Zick-Zack-Kurs durch die Baustelle von Schaufenster zu Schaufenster.

Flower Power - das Motto wurde von diesem Händler bestens umgesetzt.

AHRWEILER. TW. "Flower Power" war das Motto beim Shopping Genuss Abend in Ahrweiler, zu dem die Gewerbegemeinschaft Einkaufsstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler eingeladen hatte. Besser hätte das Motto schon angesichts der frühlingshaften Temperaturen, die seit Tagen herrschen, nicht sein können. Überall bunte Tupfer neben echten Frühblühern machten den Bummel durch die Ahrweiler Einkaufsstraßen zu einem kurzweiligen Vergnügen. Hier und dort war Musik aus den Geschäften zu vernehmen, Discjockeys legten auf – auch auf dem Ahrweiler Marktplatz. Hier waren kaum mehr Stühle in der Außengastronomie zu bekommen, trotz der Abkühlung nach Einbruch der Dunkelheit. Die Menschen waren mit warmen Jacken gewappnet, sie wollten die Frühlingsluft schnuppern. Und nicht wenige bestellten sich das erste Eis des Jahres in den Ahrweiler Eisdielen.

In den Geschäften lockten Angebote und Aktionen, hier und da floss der Sekt. Selbst die auf der Zielgeraden befindliche Baustelle in der Niederhutstraße schien die Bummelnden nicht zu stören. Man hat sich in Zeiten des Wideraufbaus wohl an die Klettereien auf dem Weg zu den Geschäften gewöhnt. „Es ist mittlerweile völlig normal, dass ich von einem Bummel in Ahrweiler mit staubigen Schuhen nach Hause komme“, drückte es eine Besucherin von der Mittelahr aus. Und auch die Gewerbegemeinschaft zeigte sich zufrieden: „Es war dafür, dass erst März ist, richtig gut besucht“, so der Zweite Vorsitzender Alex Petkovski.

Was allerdings auffiel: während sich viele Ladenbesitzer viel Mühe gemacht, Auslagen und Schaufenster toll dekoriert hatten und mit neuer Frühlingsware lockten, blieb ein großer Teil der Geschäfte geschlossen und beteiligte sich nicht am Shopping Genuss Abend. Rund 40 Prozent der Ladenbesitzer dürften es gewesen sein, die ihre Türen beizeiten absperrten. Ihnen entging sicherlich einiges an Umsatz, denn in den meisten Geschäften war richtig viel zu tun, ehe sich das Geschehen mit Verlauf des Abends in die Gastrobetriebe verlagerte.