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Stadtzeitung Bad Neuenahr-Ahrweiler
Ausgabe 2/2021
Aktuelles
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Corona-Schutzmaßnahmen im DRK-Kreisverband

Der DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. führt seit einiger Zeit alle zwei Wochen für seine im medizinischen Bereich tätigen Mitarbeiter Sars-CoV-2-Antigen-Schnelltests durch.

Bei den vom DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. verwendeten SARS-Co V-2-Antigen-Schnelltests liegt das Ergebnis nach zehn Minuten vor. Antigen-Schnelltests stellen immer nur eine Momentaufnahme dar. Sollte ein Testergebnis positiv ausfallen, wird das Gesundheitsamt informiert und der wesentliche genauere und in einem Labor durchgeführte PCR-Test veranlasst.

Schutz von Mitarbeitern hat zur Aufrechterhaltung der DRK-Einsatzbereitschaft höchste Priorität

KREIS. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Kreis Ahrweiler nimmt als regionale Hilfsorganisation eine besondere Position in der Corona-Pandemie ein. Um seine Einsatzbereitschaft aufrecht zu halten, werden seit März vielfältige Schutzmaßnahmen in allen Bereichen des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler e.V. umgesetzt. Mit den steigenden Infektionszahlen und den mittlerweile neuen Möglichkeiten sind die Schutzmaßnahmen angepasst worden.

An der Haustür der zentralen Geschäftsstelle des DRK in der Kreisstadt wird bereits ersichtlich, dass hier die geltenden AHA-Maßnahmen zu beachten sind: Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen. Ein Plakat erklärt, dass Händeschütteln zur Begrüßung entfällt. Es bleibt ein freundliches Lächeln. An der offenen Zentrale im Eingangsbereich befindet sich ein Desinfektionsmittelspender, auf der Informationstheke sind Spuckschutze montiert. „Mit unserer offenen Zentrale haben wir bisher dargestellt, dass wir offen und menschennah für unsere Mitbürger sein möchten. Ein erst seit kurzem bekanntes Virus zwingt uns nun zu Schutzmaßnahmen vor unseren Mitmenschen“, sagt DRK-Kreisverbandspräsident Achim Haag.

Nachdem nach der ersten Welle die Besucherregelungen im Sommer gelockert werden konnten, sind diese mit der zweiten Welle, die aufgrund der bevorstehenden Wintermonate wohl länger dauern wird, wieder verschärft. Besucher, die dringende persönliche Dinge zu erledigen haben, wie sie etwa im HausNotrufService vorkommen, müssen sich vorher bei den Sachbearbeitern anmelden. Die Abwicklung erfolgt dann meistens an der Haustür. Als temporäre Barriere und Schreibunterlage wurde ein Servierwagen umfunktioniert.

Mit Beginn der zweiten Welle wurden die internen Abläufe in der zentralen Verwaltung des DRK der jeweiligen Situation angepasst. Mitarbeiter, die von zu Hause aus arbeiten können, wie etwa das Team der Migrationsberatung, wurden entsprechend ausgelagert. Die frei gewordenen Arbeitsplätze dienen jetzt den größeren Teams mit mehreren Mitarbeitern, wie etwa dem HausNotrufService oder der Personalabteilung, die eigentlich zusammen ein Großraumbüro nutzen. Mittlerweile herrscht für die Mitarbeiter in allen Dienststellen, also auch in den Rettungswachen und Sozialen Servicezentren, Maskenpflicht. „Diese Schutzmaßnahmen sind unabdingbar, um sowohl gegenüber unseren Mitarbeitern als auch gegenüber unseren Mitbürgern handlungsfähig zu bleiben. Es würde uns beispielsweise vor enorme Probleme stellen, wenn plötzlich die gesamte Personalabteilung in Quarantäne müsste“, begründet DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel diesen Schritt.

„Wir sind eine komplexe und vielschichtige Hilfsorganisation, zugehörig zur sogenannten kritischen Infrastruktur. Dementsprechend haben wir zu handeln und uns zu schützen. Jeder Mitarbeiter erfüllt in unserer Organisation wichtige Aufgaben zum Wohle der Mitbürger und zur Aufrechterhaltung unserer Einsatzbereitschaft. Unter den Mitarbeitern sollen diesbezüglich keine Klassifizierungen geschaffen werden, auch wenn wir etwa für die Verwaltungskräfte die Kosten selber tragen müssen“, sagt DRK-Kreispräsident Achim Haag.

[Quelle: Pressemeldung des DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V.]