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Stadtzeitung Bad Neuenahr-Ahrweiler
Ausgabe 2/2021
Aktuelles
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Chaos im Märchenland

Märchenland-Karte

Familienbildung mal anders: Mit innovativen Ideen Familien unterstützen

KREISSTADT. Es war einmal… Zwischen Weihnachten und Silvester 2020 wagten sich 31 Familien in der Familienbildungsstätte Bad Neuenahr-Ahrweiler in ein märchenhaftes Abenteuer der besonderen Art.

Der verschärfte Shutdown seit Dezember stellte jeden erneut vor Herausforderungen. „Normale“ Kurse durften nicht stattfinden und von Online-Angeboten brauchten inzwischen viele eine Pause. Was also tun? Winterpause?

„Das war für uns keine Option“, sagt Christine Kläser, Leitung der Familienbildungsstätte „also musste eine neue Idee her, wie wir Familien in ihrem Alltag unterstützen und trotzdem unseren Beitrag zur Corona-Bekämpfung leisten können.“

Die Lösung: ein kontaktloses Angebot für die ganze Familie

Das während der Feiertage geschlossene Mehrgenerationenhaus, in dem die Familienbildungsstätte verortet ist, wurde kurzer Hand in einen Abenteuer-Parcours umfunktioniert.

Dabei führte die digitale ActionBound-Rallye nicht nur durch die Einbahnstraßenregelung, sondern auch durch die spannende Geschichte „Chaos im Märchenland“.

Von der Verwandlung in Märchenwesen beim Eintritt ins Haus über die Märchentreppe, durch den Kaninchenbau hin zur Tee-Party beim verrückten Hutmacher, bis zum Bewegungsparcours im Land der Riesen über den Wolken. Viele Herausforderungen und Aufgaben galt es für die Familien zu meistern, um mit Hilfe des magischen Liebesperlen-Zaubertranks schließlich in die Menschenwelt zurückkehren zu können.

„Es war schön zu sehen, wie unbeschwert und mit wie viel Spaß die Kinder, aber auch ihre Eltern, das Märchenchaos erlebt haben“, berichtet der Froschkönig, eine der Fachkräfte, die für den reibungslosen Ablauf gesorgt haben. Die positiven Rückmeldungen der Familienmitglieder geben ihr recht.

Das Fazit: Ende gut, alles gut.

Das Angebot wurde mehr als gut angenommen und war binnen weniger Tage ausgebucht. Die Familien waren begeistert und konnten eine unbeschwerte Zeit erleben. Dank des durchdachten Zeit- und Raumplans und der guten Vorbereitung konnten alle Kontakte vermieden werden. Ein krönendes Happy-End für ein schräges Jahr. Das Projekt wurde unterstützt und gefördert durch das Ministerium für Familien, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz.