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Stadtzeitung Bad Neuenahr-Ahrweiler
Ausgabe 2/2021
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Landesgartenschau wird immer präsenter

Georg-Kreuzberg-Straße.

Am Großen Sprudel im Kurpark.

Die Kriegsopfer-Gedenkstätte im Kaiser-Wilhelm-Park.

Am Schwanenteich.

Baumfällungen läuten die heiße Phase der Landschafts-Bauarbeiten ein

BAD NEUENAHR. TW. Es sind nur noch gut 460 Tage, bis die Landesgartenschau 2022 (LaGa) in Bad Neuenahr-Ahrweiler ihre Tore öffnet. Zeit, in denen sich noch viel, vor allem in den Kernbereichen der LaGa tun muss. Rund 50 Einzelprojekte wiesen die ersten Planungen aus der Bewerbungszeit und kurz danach auf. Teils städtebauliche Projekte, teils landschaftliche Baustellen. Im vergangenen Oktober gab es den offiziellen Spatenstich zur Umgestaltung der ersten Kernfläche im Dahliengarten, wo seither fleißig gewerkelt wird. Spätestens seit der vergangenen Woche ist die LaGa aber auch in vielen anderen Bereichen präsent. Da nämlich begann die Fällung von Bäumen, die in der Vorbereitung der Gartenschau weichen müssen. Dabei werden wesentlich weniger Bäume gefällt, als dies in ersten Planungen der Fall sein sollte. Vor allem an den Ahralleen bleiben wesentlich mehr Bäume erhalten, als dies zunächst geplant war. Rund 180 Bäume bleiben nach Protesten in der Bevölkerung und Einwänden vor allem der Naturschutzverbände erhalten.

Dies gilt freilich nicht für alle Gewächse. So musste vergangene Woche in der Georg-Kreuzberg-Straße der gesamte Bewuchs zwischen Rad- und Fußgängerweg weichen, mit Ausnahme des dort im vergangenen Jahr gepflanzten ersten LaGa- Baumes an einer Testfläche. Im Kurpark fielen vor allen Dingen dort Bäume, wo es in diesen Tagen zur Verlegung einer Schmutzwasserleitung kommt. Im Kaser-Wilhelm-Park wurden die Hecken rund um die Kriegsopfer-Gedenkstätte entfernt und auch am Schwanenteich mussten Bäume weichen.