Anita Andres, Peggy Ley, Christine Efferz, Marion Schöberl, Thomas Trösser (v.l.)
BAD NEUENAHR-AHRWEILER. „2024 war das schwierigste Jahr, das ich in 40 Jahren Tierschutzarbeit erlebt habe“, begann Anita Andres, erste Vorsitzende des Vereins, ihren Rückblick im Rahmen der Mitgliederversammlung am ersten Adventssamstag 2025. Zum einen haben sich die laufenden Ausgaben für Futter, Streu und Tierarzt drastisch erhöht, zum anderen ist die Flut an Abgabe- und Fundtiere explosionsartig angeschwollen. „Wir erleben laufend, dass in der Nähe von Autobahnausfahrten oder an Parkplätzen immer wieder Katzen, auch trächtig oder mit Babys, ausgesetzt werden. Teilweise entsorgen so illegale Züchter ihre Tiere. Zu bewältigen ist die Aufgabenflut nur durch die engagiert arbeitenden ehrenamtlichen Pflegestellen und Helfer, bei denen sich Anita Andres im Namen des Vereins bedankte.
Gespannt verfolgten die anwesenden Mitglieder den Kassenbericht von Kassenwartin Peggy Ley, in deren Vortrag sich die stark gestiegenen Tierarzt- und Futterkosten im Gegenzug zu den stagnierenden Einnahmen, vor allem bei den Spenden, widerspiegelten.
Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet und in der bisherigen Besetzung wieder neu gewählt: Anita Andres, 1. Vorsitzende; Marion Schöberl, 2. Vorsitzende; Peggy Ley, Kassenwartin; Christine Efferz, Schriftführerin. Neu hinzugekommen ist Thomas Trösser, der künftig als Beisitzer den Vorstand - vor allem im Bereich PR - verstärken wird.
Im Anschluss wurden von den Mitgliedern intensiv Möglichkeiten diskutiert, wie man bei der Vereinsarbeit unterstützen und die finanzielle Situation des Vereins verbessern könnte. Letztlich wurde eine Helfergruppe eingerichtet in der sich praktisch alle Anwesenden künftig zur Mitarbeit bereit erklärten.