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Stadtzeitung Bad Neuenahr-Ahrweiler
Ausgabe 31/2020
Amtliche Mitteilungen
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Tourismusstudie: Kreisstadt im deutschlandweiten Vergleich auf Rang 12

„Tourismus als Antreiber auf dem Weg zurück zu alter Stärke“

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Bad Neuenahr-Ahrweiler hat beim deutschlandweiten Ranking der Touristenhochburgen einen hervorragenden 12. Platz erzielt. Das ist das Ergebnis einer Analyse unter knapp 600 kleineren und mittelgroßen Städten in Deutschland, die das Magazin KOMMUNAL gemeinsam mit dem Standortanalysetool „Regio Contor“ ermittelt hat. Zahlreiche Daten wie etwa die Bettenbelegung, Gastgewerbe, Insolvenzraten und Einwohnerentwicklung hat KOMMUNAL für das Ranking ausgewertet und zugrunde gelegt.

„Das Ergebnis dieser Studie freut uns. Der Inlandstourismus erfährt zwar in diesem Jahr insgesamt einen Impuls. Aber weder die Studie noch die verstärkte Inlandsnachfrage dürfen darüber hinwegtäuschen, dass insbesondere die Hotellerie noch stark leidet. Dennoch ist das Ergebnis der Studie für uns allen voran ein Mutmacher und Antreiber auf dem Weg aus dieser Krise und zurück zu alter Stärke", so Bürgermeister Guido Orthen.

Teil der Studie waren insgesamt 585 Städte zwischen 20.000 und 75.000 Einwohnern. Auf dem ersten Platz landet die Stadt Garmisch-Partenkirchen, die neben Bad Kissingen und Baden-Baden zu den prominentesten Städten unter den ersten Zehn gehören.

„Der Tourismus ist maßgeblich für die Region aber die Vielseitigkeit der Branchen zeichnet uns aus“

Der Tourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Region und die Stadt. Doch auch andere Branchen und Bereiche sind für die Entwicklung von Bad Neuenahr-Ahrweiler entscheidend: „Die Stadt ist sehr vielseitig und der Weg aus der Krise ist lang. Hier müssen wir einen gemeinsamen Weg einschlagen. Dazu werden alle ihren Teil beitragen müssen: Die Unternehmer, Gastgeber, die Mitarbeitenden in den Betrieben und Verwaltungen und nicht zuletzt die Politik. Und das wird nur gelingen, wenn nicht Weinerlichkeit vorherrscht, sondern Mut und Tun dominieren“, so Orthen.