Die Neuen dürfen an einem sehr aktiven Vereinsleben anknüpfen - wie hier das Maibaumstellen in den 90ern.
BAD NEUENAHR-HEMMESSEN. Sie sind eine typisch rheinische Instanz und sie stemmen das ganze Jahr über Traditionen und Feste. Bräuche und Gemeinschaft sind ihr Lebenselixier. Kirmes, Stiftungsfeste, Umzüge - ohne Junggesellen und Brütschesmädche kaum denkbar. Rund um den Mai mit all seinem Brauchtum fahren sie zur Hochform auf. Die Rede ist von den Junggesellenvereinen.
Zu ihnen zählt auch der JGV Gemütlichkeit Bad Neuenahr-Hemmessen von 1831. Bis Anfang der 2000er war er aktiv, nun soll ihm neues Leben eingehaucht werden. Als erstes Projekt wird das Martinsfeuer angepeilt.
Es wurden bereits die Köpfe zusammengesteckt und in alten Schriften und Alben nachgeblättert, wie ein Vereinsjahr aussehen könnte. Manches wäre 1:1 zu übernehmen, wie es die Tradition vorschreibt, anderes darf in unsere heutige Zeit übersetzt und neu interpretiert werden.
Der JGV würde dann den derzeit wieder rasch anwachsenden Reigen an aktiven und engagierten Vereinen in Hemmessen neben Förderkreis, Bürgergesellschaft und Deichmarine bereichern. Ob das gelingt, wird ein erstes Treffen zeigen:
Infoabend zum JGV Hemmessen - für alle Interessierten ab 16 Jahren, Montag, 10. August, 19 Uhr im DomCafé Hemmessen, Uhlandstraße 2.
Rückmeldungen und Fragen an: jgvhemmessen-gemuetlichkeit@gmx.de