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Stadtzeitung Bad Neuenahr-Ahrweiler
Ausgabe 36/2026
Wirtschafts-Info
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DEHOGA-Sommerfest in Ahrweiler

Auch Bürgermeister aus den Kommunen im Kreis Ahrweiler waren beim DEHOGA Sommerfest

 

BAD NEUENAHR-AHRWEILER. (kan.) Wer beruflich dafür sorgt, dass andere Menschen gut essen, angenehm übernachten und sich willkommen fühlen, darf gelegentlich selbst Gast sein. Beim diesjährigen Sommerfest des DEHOGA-Kreisverbandes wurde diese Gelegenheit ausgiebig genutzt: Rund 90 Gäste kamen zusammen – und das Altersspektrum hätte breiter kaum sein können. Vom neun Monate alten Nachwuchs bis zum 87-jährigen Gast waren mehrere Generationen vertreten. 

Auch aus Politik, Wirtschaft und Tourismus war das Sommerfest gut besucht. Der Einladung folgten die Bürgermeister Pascal Rowald aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und Marcel Caspers aus Bad Breisig sowie Dominik Gieler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr. Unter den Gästen waren zudem Andreas Lambeck, Geschäftsführer des Ahrtaltourismus, sowie Vertreter von IHK, Kreisverwaltung und Zukunftsregion Ahr.

Kreisvorsitzender Günther Uhl begrüßte die Gäste. Auch Gereon Haumann, Präsident des DEHOGA-Landesverbandes, und Andreas Lambeck richteten Worte an die Gastgeber. Dabei blieb es nicht beim freundlichen Smalltalk eines Sommerabends. Die Branche nutzte das Treffen auch für einen Blick auf die Themen, die Gastronomie und Hotellerie beschäftigen. Im Mittelpunkt standen die Fortschritte beim Wiederaufbau und die Veränderungen in der Tourismuslandschaft. Zugleich ging es um Herausforderungen, die längst zum Alltag der Gastgeber gehören: Bewertungsportale, Künstliche Intelligenz und Bürokratie. Der Blick richtete sich dennoch optimistisch nach vorn. 

Und weil sich über Gastronomie schlecht reden lässt, ohne irgendwann über Essen zu sprechen, rückte auch das Buffet in den Mittelpunkt. Das Angebot in den Räumen der Eifelstube in Ahrweiler erhielt viel Lob. Familie Schumacher sorgte nach Einschätzung der Gäste für hervorragende Rahmenbedingungen – und bekam dafür großen Beifall.

Mindestens ebenso wichtig wie Grußworte und Buffet war an diesem Abend das persönliche Gespräch. Die Kolleginnen und Kollegen tauschten sich intensiv, herzlich und offen aus. Die Stimmung war entsprechend gut.