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Stadtzeitung Bad Neuenahr-Ahrweiler
Ausgabe 41/2021
Aktuelles
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Suchkommando: Bilder vom Hemmesser Dom

Die Flut stieg bis über die Eingangstür

Innenbilder des Hemmesser Doms gesucht - Offenes Singen am Mittwochabend erst wieder nach den Herbstferien

HEMMESSEN. Die Flut hat auch die Kapelle in Hemmessen schonungslos heimgesucht. Was dabei allerdings sichtbar wurde, erzählt von ihrer alten Schönheit. Vor einer Umgestaltung, ganz im Geiste des Vatikanischen Konzils in den sechziger Jahren, muss der kleine Kirchenbau über und über mit neugotischer Malerei ausgeschmückt gewesen sein. Hier und da hat die Flut die heutige schlichte Farbfassung abplatzen lassen, so dass die lebendige Malerei wieder zutage tritt. Diese originale Fassung soll nun überprüft und ggf. wiederhergestellt werden.

Diesen Prozess unterstützen, möchte der „Freundeskreis Hemmesser Dom“, der den „Dom“ als Mittelpunkt des Ortsteils mit neuem Leben füllen möchte. Seit vielen Wochen lädt der Kreis mittwochabends zu einem kurzen Impuls und offenen Singen im Schatten der Dorflinde ein. Die Mitglieder haben die Kapelle bereits geputzt, geräumt und den Raum des Kirchleins ansprechend hergerichtet. Nun will man die Sanierung tatkräftig und gegebenenfalls auch finanziell unterstützen. Das ist notwendig, da sich die katholische Gemeinde derzeit der Mammutaufgabe gegenübersieht, 22 Bauten und Einrichtungen wiederherzustellen.

Der Freundeskreis fragt: Wer hat noch Bilder vom neugotisch ausgemalten Innenraum der Kapelle zum Zwecke der Dokumentation, zum Beispiel von Familienfeiern oder Festen in Hemmessen, und kann diese zur Verfügung stellen?

Der Freundeskreis legt über die Herbstferien eine Pause ein und wird sich erst wieder am Mittwoch, 27. Oktober, 18:30 Uhr treffen, um im Rahmen des Offenen Singens auch das weitere Vorgehen abzustimmen. Interessenten und Neugierige willkommen.

Die Kapelle ist auch als Gedenkort für die Toten der Flut hergerichtet und jederzeit für Gebet, Stille und Innehalten geöffnet.

Weitere Informationen: Markus Hartmann, Pastoralreferent, Tel. 0171-1827107 oder markus.hartmann@bistum-trier.de.