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Stadtzeitung Bad Neuenahr-Ahrweiler
Ausgabe 44/2020
Aktuelles
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Jürgen Schick konzertiert über alle Genregrenzen hinweg

Gitarrist und Sänger Jürgen Schick

Saisonabschluss in der Ahrweiler Straußwirtschaft Kathinka

AHRWEILER.GW. Ein Allheilmittel gegen den immer kühler werdenden Herbst gibt es nicht, aber die Zuhörer in der Ahrweiler Straußwirtschaft "Kathinka" machten es sich am vergangenen Samstagabend draußen im Winzergarten von Doris Hein und Stefan Kurth gemütlich: Kuscheldecken, ein "joode Ruude" von der Ahr, ein deftiger Flammkuchen und vor allem das einheizende Konzert von Gitarrist und Sänger Jürgen Schick wärmten Körper und Geist. Über 1000 Titel umfasst das Repertoire des in Ahrweiler wohnenden Musikers, der es über alle Genregrenzen hinweg meistert, internationale Hits, deutsche Schlager und Countrymusik wie eine Perlenkette in einem Konzert aneinander zu reihen. Mit technischer Raffinesse arrangiert der Informations-Technik-Fachmann Jürgen Schick computergestützt zuvor seine musikalische Grundlage als abspielbereiten musikalischen Klangteppich, auf der er dann live mit Gesang und sechssaitigem Gitarrenspiel brilliert, begleitet von einer eloquenten Moderation. Ob internationale Oldies wie "Summerwine" von Nancy Sinatra, "Sweet Caroline" (Neil Diamond), "It never rains in California" (Albert Hammond ) und "In the getto" (Elvis Presley) oder deutsche Schlager wie " Ein Bett im Kornfeld" (Jürgen Drews) "Rote Lippen soll man küssen" (Cliff Richards), " Griechischer Wein" (Udo Jürgens) und " Tür an Tür mit Alice" (Howard Carpendale) Jürgen Schick klingt nahe am Original, jedoch in seiner eigenen Interpretation. Schicks Leidenschaft und Passion gehört mit viel Herzblut der Countrymusik, nicht nur weil er beruflich jahrelang in den Vereinigten Staaten von Amerika engagiert war. Sein Weg führte ihn in den USA zu den Zentren der Countrygrößen wie nach Nashville, Tennessee in die Country Music Hall of Fame oder ins Johnny Cash Museum. Vom Großmeister der Countrymusik Johnny Cash, (Legendär sind seine Konzerte in den Gefängnissen Folsom und San Quentin Ende der 1960er Jahre. Johnny Cash, der den Beinamen „Man in Black“ trug, schrieb etwa 500 Songs, verkaufte mehr als 50 Millionen Tonträger und wurde mit 13 Grammy Awards ausgezeichnet) erklangen unvergessliche Songs wie " Ring of Fire", "Folsome Prison Blues" und "Walk the line". Aber auch Kenny Rogers " Lucille", John Denvers " Country Roads" und deutsche Titel wie Truck Stops " Der wilde Westen" und Gunther Gabriels " 30 Tonner Diesel" erhielten den verdienten Beifall des Auditoriums. Ein gelungenes Saisonabschlusskonzert im Premierenjahr der Straußwirtschaft "Kathinka" des Weingutes Stefan Kurth.