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Stadtzeitung Bad Neuenahr-Ahrweiler
Ausgabe 48/2021
Wirtschafts-Info
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Hohe Betriebskosten bei den Pop-up-Malls

Provisorischer Einzelhandel freut sich über gute Frequenz zum Auftakt

KREISSTADT. TW. Endlich wieder einkaufen – die beiden Pop-up-Malls auf dem Moses-Parkplatz in Bad Neuenahr und an der Friedrichstraße in Ahrweiler erfreuten sich in den ersten Tagen nach ihrer Öffnung großer Beliebtheit. Die Anbieter in den Geschäften zeigten sich durch die Bank zufrieden, betonte Bürgermeister Guido Orthen anlässlich der jüngsten Stadtratssitzung. Dort musste das Stadtoberhaupt in einer Mitteilungsvorlage aber auch verkünden, dass die Kosten zum Bau und Betrieb der beiden Versorgungszentren die ursprünglich kalkulierten Summen deutlich übersteigen werden. Allerdings lassen sich noch keine verlässlichen Prognosen treffen. Denn vor allem die laufenden Kosten für Energie, Reinigung und Hausmeisterdienste werden erst im laufenden Betreib ermittelt werden können. Das gilt natürlich auf die die Wetterentwicklung.

Noch im September war man im Haupt- und Finanzausschuss der Kreisstadt im Rahmen einer ersten Schätzung von Kosten in Höhe von rund 410.000 Euro ausgegangen. „Mit Auflistung aller bisherigen Kosten und der bereits in Ansätzen abzuschätzenden Kostenpositionen, wird das voraussichtlich übertroffen“, so Orthen.

Aktuell schätzt die Stadtverwaltung den benötigten Stromverbrauch bis zum Jahresende auf 120.000 Kilowattstunden für beide Versorgungszentren. Alle Zelte werden zudem mit Heizöl beheizt, hier geht eine grobe Schätzung von 6.000 Litern pro Woche aus.