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Stadtzeitung Bad Neuenahr-Ahrweiler
Ausgabe 51/2020
Wirtschafts-Info
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Qualität und Service sind das Wichtigste

"Walporzheim dreht am Rad", so verspricht es Udo Willerscheid. Im Januar ist es soweit.

Alteingesessenes Ahrweiler Unternehmen Willerscheid eröffnet „AhrBike“

WALPORZHEIM. TW. Der Ahrweiler Unternehmer Udo Willerscheid, der in vierter Generation das Familienunternehmen „Metallbau und Landmaschinen Willerscheid“ mit heutigem Sitz auf dem „Rekofa-Gelände“ in Walporzheim führt, wird im kommenden Januar ein weiteres unternehmerisches Standbein eröffnen. Bei „AhrBike“ in der Walporzheimer Straße 123 bietet Willerscheid dann hochwertige Fahrräder und E-Bikes verschiedener Markenhersteller, wie Merida, Centurion, Orbea, BesV oder Rocky Mountain Bikes an. Ebenso gut wie die dann erhältlichen Bikes wird der Service rund um die Räder sein, die längst weit mehr, als reine Fahrräder sind. Alleine die Werkstatt bei AhrBike ist fast doppelt so groß, wie das Ladenlokal. Was Willerscheid seinen Kunden verspricht: „Die Qualität, die unsere Kunden vom Metallbau und dem Landmaschinenhandel gewöhnt sind, wird es auch bei AhrBike geben.“ Dafür hat sich der Unternehmer bestens geschultes und vorbereitetes Fachpersonal geholt. So werden Mirko Mindermann und Xaver Bender das Geschäft führen. Mindermann war unter anderem Werkstattleiter im Cannondalestore in Briedel an der Mosel, einem in Radfahrerkreisen überregional bekannten Store. Bender ist ein Ass in der Radsportszene, gewann unter anderem die Deutsche Meisterschaft im Bahnradfahren und war danach in verschiedenen Unternehmen aus dem Radsport tätig. Unterstützt werden die beiden von Michael Krämer, der sich um sämtliche administrativen Tätigkeiten kümmern wird.

Damit schafft Udo Willerscheid nicht nur einen neuen Anlaufpunkt für Radsportfreunde, sondern auch weitere Arbeitsplätze in der Region. Überhaupt zeigt sich der Unternehmer bei seinen Entscheidungen von hoher Sozialkompetenz beeinflusst. Nicht nur die Tatsache, mitten in der Corona-Krise ein neues Geschäft anzugehen, zeugt davon. Auch die Tatsache, dass er von der Pandemie gebeutelte Unternehmen mit Aufträgen bedenkt. So werden für Marketing und Werbeauftritt die Ideen von Marc Ulrich kreiert. Und beim Ladenbau vertraut Udo Willerscheid auf die Dienste von Björn und Simone Schmickler, die aus dem derzeit brach liegenden Messebau kommen.

Wie kommt man eigentlich von Landmaschinen und Weinberggerät auf Fahrräder? „Gute Frage“, sagt Udo Willerscheid. Ein Vertreter habe ihm diese Idee vor mehr als einem Jahr angeboten. Damals war der „Ahrweiler Jung“, der sich in seiner Freizeit stark ehrenamtlich engagiert und bei den Bürgerschützen und den Karnevalisten Führungsämter bekleidet, noch skeptisch. Wie soll das zusammen mit den anderen Standbeinen funktionieren? Keinesfalls darf die Qualität im Unternehmen leiden. Dann wurde gleich auf der anderen Straßenseite seines Metallfachbetriebs ein großes Ladenlokal mit weiteren Räumen frei. Zudem konnte Udo Willerscheid das für ein solches Unternehmen notwendige Fachpersonal nicht nur gewinnen, sondern auch begeistern: „Die Jungs sind mit Leib und Seele dabei, als wäre es ihr eigener Laden“, sagt der Unternehmer. Ein großer Außenbereich am neuen Geschäft, der vor allem im Sommer vielfältig genutzt werden kann, ein Pool bester Ideen oder zwei Radwege zum Bike-testen für die Kunden sollen dafür sorgen, dass sich die Idee von AhrBike in Walporzheim durchsetzt und der Ort ab dem kommenden Jahr „am Rad dreht“, wie es Udo Willerscheid auf einem großen Banner schon jetzt verspricht.