Es wird immer so viel davon geredet, die Stadt muss dieses und jenes machen, Unkraut beseitigen und Blumen setzen. Aber die Stadt kann nicht überall sein.
Daher ist es wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger, wenn möglich, selbst mit Hand anlegen. So wie vor ein paar Tagen beim AWO-Haus am Backhausplatz.
Hier haben fünf Frauen aus dem Haus die Grünanlage, ein Blickfang für alle, die zum Schulpfädchen hochgehen bzw. zum AWO-Haus, in Eigeninitiative Blumen gekauft und diese Anlage schön hergerichtet. Mit Hacke und Rechen haben sie das Unkraut beseitigt und Pfingstrosen gesetzt.
In der letzten Woche haben sie Stiefmütterchen gepflanzt und den Platz damit schöner gemacht. Sie haben damit das Stadtbild verschönert, gerade beim Backhausplatz, im Zentrum der Stadt, der von vielen Bürgerinnen und Bürgern frequentiert wird.
Auch die kleine Sitzgruppe wird dadurch aufgewertet und es macht Spaß, bei frühlingshaftem Wetter dort zu sitzen. Vielleicht besteht ja hier die Möglichkeit, eine Patenschaft zwischen der Stadt und den Damen aus dem AWO-Haus einzurichten.
Sollte dies nicht zu Stande kommen, ist es auf jeden Fall nachahmenswert im Stadtgebiet, getreu dem Motto „Unsere Stadt soll schöner werden“.