v.l. Rainer Schatz, Christine Zipp, Petra Herzog, Pfarrer Jean, Bürgermeister Schwarz, 1. Stadtrat Dr. Lenzen
Bei einem herzlichen und konstruktiven Austausch mit Bürgermeister Schwarz und 1. Stadtrat Dr. Lenzen informierten Vertreterinnen und Vertreter des Weltladens Asslar gemeinsam mit Pfarrer Jean Tientrebeogo über ein wichtiges Hilfsprojekt in Burkina Faso. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand der geplante Bau einer Gesundheitsstation in der Stadt Saponé.
Saponé zählt etwas mehr als 10.000 Einwohner und ist in seiner Größe mit der Kernstadt Asslar vergleichbar. Zwar gibt es dort ein staatliches Krankenhaus, medizinische Hilfe erhalten jedoch oft nur Menschen, die die Behandlung auch bezahlen können. Besonders für schwangere Frauen ist die Situation dramatisch: Viele müssen für notwendige Eingriffe, etwa einen Kaiserschnitt, in die rund 45 Kilometer entfernte Hauptstadt transportiert werden. Nicht selten kommt Hilfe zu spät - manche Frauen und ihre Babys überleben den Transport nicht.
Um die medizinische Versorgung vor Ort deutlich zu verbessern, plant die Kirche in Saponé den Bau einer Gesundheitsstation mit fünf Behandlungsräumen. Vorgesehen sind unter anderem Räume für die Behandlung von Kindern, ein Bereich für Männer, ein Arztzimmer sowie ein Medikamentenraum. Das Gebäude soll etwa 20 Meter lang und 10 Meter breit werden. Erste Arbeiten wurden bereits in Eigenleistung begonnen: Der Grundstein und die erste Reihe Steine sind bereits gelegt.
Besonders erfreulich war für alle Beteiligten die offene und positive Atmosphäre des Gesprächs. Der Austausch zeigte deutlich, wie wichtig internationale Solidarität und gemeinsames Handeln sind. „Wir waren die richtigen Personen zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, fassten die Projektverantwortlichen ihre Eindrücke zusammen.
Als sichtbares Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit wurde Pfarrer Jean die Aßlarer Fahne übergeben. Sie ist für die Schule in Saponé bestimmt, die bereits seit Jahrzehnten mit zahlreichen Spenden aus Aßlar unterstützt wird. Die Hoffnung ist groß, dass die Fahne eines Tages auch am neuen Gesundheitszentrum wehen kann.
Die Gesundheitsstation soll später auf ehrenamtlicher Basis betrieben werden. Zusätzlich sind Impfangebote für Kinder des ersten Grundschuljahres geplant. Damit dieses wichtige Projekt Wirklichkeit werden kann, ist der Förderverein Dritte Welt e.V. dringend auf Spenden angewiesen.
Jede Unterstützung hilft, Leben zu retten und Menschen in Saponé eine bessere medizinische Versorgung zu ermöglichen.
Spendenkonto:
Förderverein Dritte Welt e.V.
Volksbank Mittelhessen
IBAN: DE63 51390000 0012008511
BIC: VBMHDE5FXXX
Spendenzweck: Krankenstation Saponé