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Asslar - Die Woche
Ausgabe 22/2026
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Neues aus dem Rathaus

 

Liebe Aßlarer,

ein ganz besonderes Wochenende liegt hinter uns: 800 Jahre Berghausen - und ich glaube, wir alle spüren noch immer die wunderbare Atmosphäre, die über diesen Tagen lag. Bei bestem Wetter, Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen durften wir gemeinsam ein Fest erleben, das vielen Menschen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Wenn man gesehen hat, wie voll das Festgelände an allen Tagen war, wie viele Menschen miteinander gelacht, gefeiert, getanzt und gesprochen haben, dann wurde deutlich: Dieses Jubiläum war weit mehr als nur eine Veranstaltung. Es war ein echtes Gemeinschaftserlebnis.

Mein großer und herzlicher Dank gilt deshalb zunächst all denjenigen, die dieses Fest über viele Jahre hinweg vorbereitet haben. Bereits seit drei bis vier Jahren wurde geplant, organisiert, abgestimmt und gestaltet. Hinter einem solchen Jubiläum steckt unheimlich viel Arbeit - und genau diese Arbeit hat sich am vergangenen Wochenende ausgezahlt.

Danken möchte ich allen Helferinnen und Helfern, allen ehrenamtlich Engagierten, den Vereinen, Gruppen und Unterstützern, die mit so viel Herzblut dieses Fest möglich gemacht haben. Ebenso danke ich allen Bands, Musikgruppen und Künstlern, die auf den Bühnen für eine großartige Stimmung gesorgt haben.

Ein besonderes Dankeschön gilt auch den vielen Ausstellern und Beschickern des Krämermarktes am Sonntag, die mit ihren Ständen, Angeboten und Gesprächen dem Tag einen ganz besonderen Charakter verliehen haben. Gerade diese Mischung aus Kunsthandwerk, Begegnung, Genuss und traditionellem Markttreiben im Hof von Schmidtschneiders hat das Wochenende so lebendig gemacht.

Sehr gefreut habe ich mich auch über unsere Gäste aus den Partnerstädten Jüterbog, Fossato di Vico und Saint-Ambroix. Solche Begegnungen machen deutlich, wie wertvoll gelebte Freundschaften und internationale Verbundenheit sind. Sie haben unserem Jubiläum eine besondere Würde und Herzlichkeit verliehen.

Beeindruckend war auch die gesamte Veranstaltungstechnik, die das Gelände in ein richtiges Open-Air-Festival verwandelt hat. Die Atmosphäre am Samstagabend mit Musik, Lichtstimmung und dem großartigen Brilliantfeuerwerk war wirklich etwas Besonderes.

Und natürlich gilt mein Dank auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Aßlar, die im Hintergrund und an vielen Stellen sichtbar mit großem Einsatz daran gearbeitet haben, dass dieses Wochenende reibungslos stattfinden konnte.

Gerade am heißen und schwülen Sonntag hat sich außerdem wieder gezeigt, wie gut wir in Aßlar aufgestellt sind: Bei einigen Besucherinnen und Besuchern wurde der Kreislauf durch die Temperaturen etwas instabil. Unsere Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr waren sofort zur Stelle, kümmerten sich aufmerksam und professionell um die Betroffenen und übernahmen die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Auch dafür ein herzliches Dankeschön - auf unsere Feuerwehr ist einfach Verlass.

Was mich persönlich an diesem Wochenende besonders berührt hat, war etwas anderes: Immer wieder habe ich gehört, dass dieses Fest die Dorfgemeinschaft noch enger zusammengeschweißt hat. Genau das ist es doch, worauf es wirklich ankommt. Dass Menschen zusammenkommen. Dass man miteinander statt gegeneinander lebt. Dass Gemeinschaft entsteht.

Gerade in einer Zeit, in der vieles auf Spaltung, Streit und Gegeneinander hinauszulaufen scheint, war dieses Wochenende ein wunderschönes Zeichen dafür, wie gut es tut, gemeinsam unbeschwert zu feiern, sich zu begegnen und füreinander da zu sein.

Berghausen kann stolz auf dieses Jubiläum sein - und wir als Stadt Aßlar dürfen stolz darauf sein, solche engagierten Menschen und solch lebendige Gemeinschaften zu haben.

Ihr Bürgermeister
Christian Schwarz