Das Festwochenende anlässlich der 800-Jahrfeier in Berghausen startete am Freitagabend ganz im Zeichen der Gemeinschaft und der internationalen Freundschaft. Zum traditionellen Heimatabend durfte die Gemeinde zahlreiche Gäste aus den Partnerstädten Jüterbog, Fossato di Vico (Italien) und St. Ambroix (Frankreich) begrüßen. Die „Egerländer 6“ stimmten die Besucher im gut gefüllten Festzelt musikalisch auf das Programm ein.
Bürgermeister Christian Schwarz hieß die Delegationen in seinen Grußworten herzlich willkommen und hob in seiner Rede das unschätzbare Engagement für die internationalen Beziehungen hervor. Damit alle Gäste den Worten folgen konnten, übersetzten Gilda Lungo (Italienisch) und Julie Serrette (Französisch) die Beiträge direkt auf der Bühne. Auch Stadtverordnetenvorsteherin Katharina Schäfer richtete das Wort an das Publikum und unterstrich die Bedeutung des generationenübergreifenden Zusammenhalts. Im Anschluss stellten sich der neue Ausschussvorsitzende für Soziales, Digitales und Partnerschaften, Vedran Lovrić, sowie seine Stellvertreterin Mareike Jatsch-Heddrich vor.
Ein emotionaler Höhepunkt des Abends war das 60-jährige Jubiläum der Partnerschaft mit St. Ambroix, dass bereits über das Osterwochenende in unserer französischen Partnerstadt gefeiert wurde. Christian Schwarz bedankte sich bei Steinmetz Karl-Heinz Zimmermann und Robert Becker für die Gastgeschenke, die anlässlich des Städtepartner-Jubiläums feierlich überreicht wurden. Als Zeichen tiefster Verbundenheit wurden im Anschluss besondere Ehrenbezeichnungen verliehen: Der Aßlarer Bernhard Neuhaus erhielt die Urkunde zur Ehrenbürgerschaft der Stadt St. Ambroix, während Bernard Konig aus St. Ambroix die Ehrenbürgerschaft der Stadt Aßlar verliehen bekam.
Für ihren unermüdlichen Einsatz um die Städtepartnerschaften wurden zudem Gabi Dehn (Jüterbog), Lorenzo Polidori (Fossato di Vico) und Jean-Luc Bertrand (St. Ambroix) mit der Ehrenplakette in Gold ausgezeichnet.
Nach dem offiziellen Teil übernahmen die „Egerländer 6“ wieder das musikalische Kommando und sorgten bis spät in den Abend für eine ausgelassene Stimmung im Zelt.