Mit einem Literaturworkshop und einem besonderen Theatererlebnis stand jetzt die Johannes-Gutenberg-Schule ganz im Zeichen der kulturellen Bildung, konnten doch die Schülerinnen und Schüler Kultur nicht nur erleben, sondern auch aktiv mitgestalten.
Kinderbuchautorin und Theaterpädagogin Silvia Schopf konnte dabei in einem Literaturworkshop mit viel Kreativität und Fantasie die Lernenden ganz gezielt für Geschichten, Balladen und Sprache begeistern und inspirieren. In verschiedenen Übungen entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene Ideen und erfuhren, wie aus Gedanken spannende Geschichten entstehen können. Dabei wurde deutlich, dass Lesen und Schreiben ganz neue Welten eröffnen, die Kreativität fördern und die eigene Ausdrucksfähigkeit stärken können.
Ebenso eindrucksvoll war das generationenübergreifende Theaterstück „Musik erzählt“ des Zukunftsdorfs Waldhof Elgershausen. Die Aufführung zeigte dem Jahrgang 5 auf einfühlsame und unterhaltsame Weise, wie Musik Gefühle ausdrücken, Erinnerungen wecken und Menschen miteinander verbinden kann. Die Schülerinnen und Schüler wurden dazu angeregt, die Wirkung von Musik bewusster wahrzunehmen und über die eigene Gefühlswelt nachzudenken. Jeder war herzlich eingeladen, aktiv an den Theaterprojekten am Waldhof teilzunehmen und selbst auf der Bühne zu stehen.
Gerade für die Johannes-Gutenberg-Schule als Kulturschule sind solche Projekte immer wieder von großer Bedeutung. Literatur und Theater fördern nicht nur Sprache, Lesekompetenz und Kreativität, sondern auch Empathie, Selbstvertrauen und die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen. Sie schaffen Räume für gemeinsames Erleben und stärken wichtige soziale Kompetenzen.
„Die beiden Projekte haben eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig kulturelle Bildung sein kann. Sie machten Mut, eigene Ideen zu entwickeln, Gefühle auszudrücken und die Welt mit offenen Augen zu betrachten. Mein herzlicher Dank gilt daher Silvia Schopf sowie Eva Schorndanner sowie dem gesamten Team des Zukunftsdorfs Waldhof Elgershausen für diese inspirierenden Begegnungen“, so Kulturschulbeauftragte Konstanze Korth-Neumann.