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Asslar - Die Woche
Ausgabe 30/2026
Gestaltung Innenteil Seite 2
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Aßlarer Gartenbauer unterwegs im Harz

Die diesjährige Mehrtagefahrt des Obst- und Gartenbauverein Aßlar führte 52 Gartenbaufreunde in den idyllisch gelegenen heilklimatischen Kurort Hahnenklee im schönen Oberharz. Die Reisegruppe wohnte in der „Residenz Hotel Harzhöhe“, umgeben von Wald und dennoch verkehrsgünstig, auf einem 640 m hohen Plateau am Fuße des Bocksbergs. Auf der Anreise besuchten wir die malerische Fachwerk- und Bierstadt Einbeck. Jeder konnte nun anhand eines Stadtplanes mit Beschreibung der Sehenswürdigkeiten ganz gemütlich die 700-jährige Hansestadt erkunden. Danach erreichten wir unser Reiseziel so rechtzeitig, dass jeder noch Kaffee und Kuchen oder sonstige Getränke von der Getränkeanlage vor dem Abendbuffet genießen konnte. Die Aßlarer erlebten Goslar von seiner schönsten Seite ganz bequem mit der Goslarer Bimmelbahn. Ausgerüstet mit einem Stadtplan konnte sich jeder noch ganz entspannt das eine oder andere ansehen. Gerne besuchten viele ein Cafe und um 12 Uhr freuten sich die Anwesenden am Marktplatz über das Glockenspiel am Kaiserringhaus. Das nächste Tagesziel war der „Bürger- und Miniaturenpark“ in Wernigerode. In wenigen Schritten gelangt man im Miniaturenpark „Kleiner Harz“ von der Kaiserpfalz Goslar über den Halberstädter Dom bis zum Schloss Wernigerode - sogar die Seilbahn zum Hexentanzplatz ist zum Greifen nah und am Modellbahnhof Wernigerode fährt die Miniatur-HSB auf Knopfdruck schnaufend durch die Gebirgslandschaft bis hinauf zum Brocken. Der 15 ha große Bürgerpark entstand 2006 zur Landesgartenschau und ist ein Ort zum Staunen, Entspannen und Genießen. Das Highlight der Urlaubstage war der Besuch im „Rosarium“ in Sangerhausen. Die größte Rosesammlung der Welt wurde 1903 gegründet und beherbergt mehr als 8.500 Rosensorten und -arten. Die Vielfalt der Königin der Blumen, vom Altertum bis zur Moderne, wird in einem 13 ha großen Rosenpark besonderer Art präsentiert. Es machte natürlich viel Spaß bei Kaiserwetter durch ein Rosenmeer spazieren zu gehen und anschließend Kuchen, Eis oder Sonstiges zu genießen. Das Europa-Rosarium Sangerhausen ist Kulisse für die große Outdoor-Kunst-Ausstellung „ROSE trifft KUNST“. Auf der Rückfahrt zum Hotel wurde ein Zwischenstopp gemacht, damit die wunderschöne einzigartige Stabkirche aus Holz in Hahnenklee besichtigt werden konnte. Sie fasziniert durch ihr imposantes Erscheinungsbild, dem prächtigen Innenraum und dem vier Oktaven umfassenden Carillon. Durch eine Audioführung erfuhren wir viel Interessantes über die Kirche. Am 4. Tag hatte jeder Reiseteilnehmer Gelegenheit das zu machen wozu er Lust hatte. Entweder im Hotel zu relaxen, auf den 726 m hohen Bocksberg zu fahren, auf dem 7 km langen Liebesbankweg zu wandern, ein Spaziergang durch den Kurpark, zum Kranichsee oder, oder… Gut gelaunt ging es am 5. Tag zur Klosterbrennerei nach Wöltingerrode. Im ersten Abschnitt einer Führung erfuhren die Aßlarer in der schönen Klosterkirche sehr viel über die Klostergeschichte, die Nonnen und Mönche. Im zweiten Teil schilderte man uns sehr anschaulich wie aus selbst angebautem Weizen, Gerstenmalz und eigenem Quellwasser hochwertige Edel-Korne, Liköre und der hauseigene Edel-Gin hergestellt wird. Beim lustigsten, letzten Teil der Führung wurden 11 Produkte der Brennerei Einzel vorgestellt und danach konnte jeder Teilnehmer nach Herzenslust so viel probieren wie er wollte. Natürlich wurde auch das eine oder andere aus dem Hofladen gekauft und später zuhause wird man sich gerne an die Klosterbrennerei erinnern. Das zweite Tagesziel war der Hexentanzplatz Thale. Das ist ein Ort voller Geschichte, Mythos und Magie. Auf diesem Plateau gab es bei strahlendem Sonnenschein viel zu sehen und man konnte einen fantastischen Ausblick über das nördliche Harzvorland, das Bodetal und die Roßtreppe genießen. Ausgezeichnete Verpflegung und gutes Wetter boten eine hervorragende Grundlage für das gute Gelingen der Urlaubstage. Aber auch diese erlebnisreichen Tage gingen zu Ende und auf der Heimreise gab es noch schöne Programmpunkte. Bei einer sehr interessanten Führung in der Wilhelm-Busch-Mühle in Ebergötzen erfuhr die Gruppe viel Interessantes über Max und Moritz. Gerne besichtigte die Reisegruppe die historische Wassermühle und das Mühlenmuseum. Anschließend spazierten die Aßlarer zum Europäischen Brotmuseum. Bei einem Vortrag erfuhr man viel über Kulturgeschichte des Getreideanbaus, der Müllerei und des Bäckerhandwerks. In aller Ruhe wurde dann das einzigartige Fachmuseum besichtigt. Zum Abschluss der schönen Fahrt freuten sich alle Teilnehmer über die Einladung der Reiseleitung zum gemeinsamen „Flammkuchen-Essen“ im Cafe neben dem Brotmuseum. Das Reiseteam mit Annemarie und Armin Naumann konnte der netten Reisegruppe viele schöne Erlebnisse und Eindrücke aus dem Harz bieten.