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Asslar - Die Woche
Ausgabe 38/2026
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KUKIBO-Team aus Aßlar holt 28 Podestplätze

14 Goldmedaillen, achtmal Silber und sechsmal Bronze: Aßlarer Kickboxer sichern sich Platz eins der Medaillenwertung

Aßlar/Gräfenhausen. Was für ein erfolgreiches Wochenende für das KUKIBO-Team aus Aßlar: Beim 22. Manus Trophy - Hessen Cup 2026 zeigten die Aßlarer Kickboxerinnen und Kickboxer starke Leistungen und kehrten mit einer beeindruckenden Medaillenausbeute nach Hause zurück. Bei insgesamt 34 Starts erreichten die Sportlerinnen und Sportler 28 Podestplatzierungen.

Mit 14 Gold-, acht Silber- und sechs Bronzemedaillen sicherte sich das KUKIBO-Team den ersten Platz in der Medaillenwertung.

Hinter dieser beeindruckenden Bilanz stehen zahlreiche spannende Kämpfe, intensive Vorbereitung und vor allem ein großer Teamgeist.

Erfolgreicher Start in Gräfenhausen

Der Wettbewerb wurde an zwei Tagen ausgetragen. Am Samstag stand die Disziplin Pointfighting im Mittelpunkt. 25 Athletinnen und Athleten des KUKIBO-Teams gingen dabei in Gräfenhausen an den Start. Am Sonntag folgten die Wettbewerbe im Leichtkontakt und in den Ringdisziplinen, bei denen weitere sechs Teammitglieder ihr Können unter Beweis stellten.

Besonders erfolgreich verlief das Turnier für Finn Mohr, der sowohl im Pointfighting als auch im Leichtkontakt seiner Alters- und Gewichtsklasse jeweils den ersten Platz erreichte. Auch Pia Stubbe überzeugte in beiden Disziplinen und sicherte sich zweimal Gold.

Weitere Goldmedaillen im Pointfighting gingen an Semih Altindal, Valentina De Angelis, Melina Frank, Muhammed Kayacik, Theo Lemp, Alina Lopatin, Lilli Singer, Thore Thaler, Naya Thaler und John McClure.

Damit bewies das Aßlarer Team einmal mehr seine Stärke in den unterschiedlichsten Alters- und Leistungsklassen.

Silber und Bronze für das Aßlarer Team

Auch die weiteren Platzierungen konnten sich sehen lassen. Silbermedaillen holten Lily McClure, Melina Frank, Luise Kähler, Malik Kaya, Nikola Ljubicic, Alina Lopatin, Nele Stubbe und Ahmet Yilmaz.

Über Bronzemedaillen durften sich Max Partisch, Hamza Kayacik, Moritz Schössler, Nele Stubbe, Lotz Nino und Nino Lotz freuen.

Dabei gingen mehrere Athletinnen und Athleten in verschiedenen Disziplinen an den Start und konnten sich gleich mehrfach auf dem Podest platzieren. Besonders hervorzuheben sind hier unter anderem Alina Lopatin, Nele Stubbe, Pia Stubbe, Finn Mohr und Nino Lotz, die in unterschiedlichen Disziplinen und Klassen erfolgreich waren.

Nicht jeder Kampf endete jedoch mit einer Medaille. Einige KUKIBO-Sportler mussten sich trotz guter Leistungen bereits vor den Podestplätzen geschlagen geben. So belegten beispielsweise Sultan Pamukci, Jayden Reitz, Jona Lang und Nino Lotz in ihren jeweiligen Klassen fünfte Plätze.

Doch auch diese Ergebnisse gehören zum Sport und sind Teil der Entwicklung der jungen Athletinnen und Athleten.

„Gold auf der Matte - aber nicht auf dem Papier“

Neben sportlichen Erfolgen gab es beim Hessen Cup auch einige Entscheidungen, die beim Aßlarer Team für Unverständnis sorgten. Besonders betroffen war Alina Lopatin. Aus Sicht ihrer Trainer und des Teams hätte sie in ihrem Kampf die Leistung für den Turniersieg gezeigt. Die Kampfrichter bewerteten die Begegnung jedoch anders.

Entsprechend groß war die Enttäuschung. Im Team wurde die Situation mit einem Augenzwinkern zusammengefasst: „Gold auf der Matte - aber nicht auf dem Papier.“

Doch gerade solche Situationen gehören zum Wettkampfsport. Für die Trainer steht fest, dass sich die Leistung einer Athletin nicht allein an einer einzelnen Kampfrichterentscheidung messen lässt. Viel wichtiger sei die Entwicklung, die jeder Sportler durch Training, Wettkämpfe, Erfolge und auch Niederlagen durchlaufe.

Hinter den Medaillen steckt viel Arbeit

Der Erfolg in Gräfenhausen ist für den Aßlarer Verein deshalb weit mehr als eine Ansammlung von Medaillen. Hinter jedem Start stehen zahlreiche Trainingsstunden, intensive Vorbereitung und die Bereitschaft, immer wieder an sich zu arbeiten.

Eine wichtige Rolle spielen dabei die Trainer und Coaches. Sie bereiten die Athletinnen und Athleten auf die Wettkämpfe vor, begleiten sie an den Turniertagen und stehen ihnen auch nach Niederlagen motivierend zur Seite.

Ebenso unverzichtbar sind die Eltern. Sie bringen ihre Kinder zum Training und zu Wettkämpfen, unterstützen bei der Organisation, fiebern am Mattenrand mit und investieren viel Zeit in das gemeinsame Hobby ihrer Kinder.

Gerade diese Gemeinschaft macht den KUKIBO-Verein zu einem wichtigen Bestandteil des Aßlarer Vereinslebens.

Erfolgreiche Saison geht weiter

Die Manus Trophy war für KUKIBO bereits der siebte nationale beziehungsweise internationale Wettbewerb in diesem Jahr. Schon vor dem Hessen Cup konnte das Team eine beeindruckende Saisonbilanz vorweisen: 49 Gold-, 44 Silber- und 26 Bronzemedaillen waren bis dahin zusammengekommen.

Mit den Erfolgen in Gräfenhausen wurde diese Bilanz nun nochmals deutlich verbessert.

Und die Saison ist noch nicht vorbei. Beim Adidas Cup in Bad Salzungen stehen die nächsten Herausforderungen bereits vor der Tür. Für einige Athletinnen und Athleten gilt es dabei, nach knapp verpassten Platzierungen noch einmal anzugreifen. Die Motivation im Team ist entsprechend groß.

Ein Erfolg, auf den Aßlar stolz sein kann

Am Ende des Turnierwochenendes stehen beeindruckende Zahlen:

•

1. Platz in der Medaillenwertung

•

14 Goldmedaillen

•

8 Silbermedaillen

•

6 Bronzemedaillen

•

28 Podestplätze bei 34 Starts

Für das KUKIBO-Team sind diese Zahlen vor allem ein Beweis für den starken Zusammenhalt innerhalb des Vereins.

Ein besonderer Dank geht deshalb an alle Eltern, Trainer, Coaches, Unterstützer und Sponsoren. Sie tragen mit ihrem Engagement entscheidend dazu bei, dass die Aßlarer Sportlerinnen und Sportler regelmäßig an nationalen und internationalen Wettkämpfen teilnehmen und sich dort mit anderen Athleten messen können.

Gerade für Kinder und Jugendliche ist diese Unterstützung von unschätzbarem Wert. Sie erleben im Sport, dass sich Disziplin, Respekt, Durchhaltevermögen und Teamgeist auszahlen.

Der Hessen Cup 2026 hat einmal mehr gezeigt, welches Potenzial im KUKIBO-Team steckt. 28 Podestplätze und Platz eins in der Medaillenwertung sind ein Ergebnis, auf das nicht nur die Athletinnen und Athleten, sondern auch ihre Familien, Trainer, Unterstützer und die gesamte Aßlarer Vereinsgemeinschaft stolz sein können.

Und eines ist sicher: Für die KUKIBO-Kämpferinnen und -Kämpfer gilt weiterhin - nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf.