Die Stadt Aßlar hat in Zusammenarbeit mit dem Verein "Sonneninitiative" mehrere Bürgersonnenkraftwerke ans Stromnetz gebracht. Die Photovoltaik-Anlagen verbinden Klimaschutz und Kapitalanlage, jeder kann mitmachen, seinen eigenen Solarstrom ernten und Klimaschützer werden. Vorsitzender und Geschäftsführer Volker Klös und Mitarbeiter Jan Simon zogen zusammen mit Bürgermeister Christian Schwarz sowie Oliver Krämer und Max-Henry Freund vom Bauamt deutlich positive Bilanz. "Die Zusammenarbeit war beispielhaft und auch viele Bürger sind dabei", so Klös. Bürgermeister Christian Schwarz zeigt sich erfreut über den Fortschritt: "Die Bürgersonnenkraftwerke in Aßlar sind ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wir als Kommune gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten können und ich bin stolz, dass wir diese nachhaltigen Projekte in unserer Stadt realisieren konnten." Die Projekte umfassen Anlagen an verschiedenen öffentlichen Einrichtungen in der Stadt und leisten einen wichtigen Beitrag zur lokalen Energiewende. Im Mai 2023 wurden die Photovoltaikanlagen auf der Kita Entdeckerland (71 kWp), dem Feuerwehrgerätehaus in Aßlar-Werdorf (63 kWp) und dem Bauhof (29 kWp) erfolgreich in Betrieb genommen. Im August 2023 folgte die PV-Anlage auf der Mehrzweckhalle in Aßlar-Berghausen mit einer Leistung von 54 kWp. Im November 2023 wurde die Anlage auf der Stadtverwaltung Aßlar (BA1) mit 99 kWp an das Stromnetz angeschlossen. Auch die PV-Anlage auf der Kita Alte Schule in Aßlar, mit einer Leistung von 30 kWp, wurde im Mai 2024 erfolgreich in Betrieb genommen. Noch in diesem Jahr soll das größte Bürgersonnenkraftwerk der Stadt, mit einer Leistung von 434 kWp, auf der Mittelhessentherme Laguna ans Netz gehen. Insgesamt erbringen die Bürgersonnenkraftwerke in Aßlar eine Leistung von 780 kWp und können so fast 800.000 kWh im Jahr klimafreundlichen Sonnenstrom produzieren. Dies entspricht einer bilanziellen Versorgung von 211 Familien. Dazu werden jährlich etwa 580 Tonnen CO₂ eingespart. Der erzeugte Solarstrom wird vorrangig in den Gebäuden genutzt, sodass die Kommune nicht nur von der Dachpacht, sondern auch von günstigem und klimafreundlichem Strom profitieren kann. Weitere Informationen zu den Projekten und zur Bürgerbeteiligung finden sich auf der Webseite des Vereins unter www.sonneninitiative.org. "Wer bisher noch unsicher war, kann sich gerne bei uns informieren", so Klös.