Der 1. Beigeordnete, Herbert Post, gratulierte in Vertretung von Bürgermeister Klug im Namen der Gemeinde zum 100. Geburtstag der Jubilarin Anna Schad
Die Jubilarin (sitzend) bei ihrem Ehrentag, umgeben von zwei Nichten (rechts und links) sowie den Gratulanten Joachim Janshen in Vertretung von Landrat Woide (links) und Herbert Post
Ihren 100. Geburtstag feierte am vergangenen Samstag eine Bewohnerin der Kurpark-Residenz. Zu diesem Anlass gratulierte in Vertretung von Bürgermeister Peter Klug der 1. Beigeordnete Herbert Post sowie für den Landkreis und in Vertretung von Landrat Bernd Woide, der Kreisbeigeordnete Joachim Janshen. Herbert Post wies in seiner Ansprache auf die Epoche der „Goldenen Zwanziger“ vor 100 Jahren hin und überreichte ein Glückwunschschreiben der Gemeinde sowie Präsente; Herr Janshen gratulierte mit einem Geldgeschenk des Landkreises und überreichte eine Gratulationsurkunde des Hessischen Ministerpräsidenten.
Etwa 25 Verwandte der Jubilarin waren zu der Kaffeetafel gekommen, um mit ihr dieses besondere Ereignis zu feiern.
Trotz ihrer 100 Jahre ist Frau Schad noch mobil und eine geistig rege Gesprächspartnerin.
Die Jubilarin wurde in Hechelmannskirchen (Gemeinde Burghaun) geboren und lebte lange Zeit in Langenschwarz. Im Januar 1951 heiratete sie. Sie erinnerte sich noch daran, dass die katholische Kirche für die kirchliche Heirat eine umfangreiche Unterweisung in den Katechismus voraussetzte.
Anschließend zogen die Eheleute nach Darmstadt, wo ihr Mann als Hufschmied beschäftigt war. Nach der Auflösung des Gestüts wechselte das Ehepaar nach Koblenz. Dort war ihr Mann bei der Zollverwaltung angestellt und sie arbeitete als Verkäuferin bei C&A.
Mit dem Renteneintritt sind sie nach Herbstein gezogen und haben dort ein Eigenheim gebaut.
In 1990 verstarb ihr Ehemann und sie verkaufte das Haus in Herbstein und zog in die Nähe der Familie ihres Bruders nach Schlitz, wo sie bis September 2024 in einer eigenen Wohnung lebte. Wegen ihrer Liebe zur Natur pflegte sie jahrelang einen Schrebergarten des Gartenbauvereins.
Zeitlebens war Frau Schad äußerst reisefreudig und stets an Neuem interessiert. Ferne Reiseziele waren unter anderem Amerika und Kanada, das Nordkap und Moskau.
Nach einem Sturz mit einer Schulterverletzung bedurfte sie der Pflege, die ihr nunmehr in der Kurpark-Residenz zuteil wird. Sie fühlt sich dort gut versorgt und kann am Gemeinschaftsleben rege teilnehmen.
Ein 100ster Geburtstag ist stets Veranlassung, um die Lebensgeschichte einer so hochbetagten Jubilarin einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.