Mit einem dreifachen „Salzschlirf, helau!“ startete der Karneval-Verein Bad Salzschlirf (KVBS) in einen Samstagabend, der ein abwechslungsreiches Programm aus Tanz, Sketchen und Büttenreden bot. Die Narhalla im Kulturkessel war mit mehr als 300 Gästen und Aktiven bis auf den letzten Platz gefüllt.
Prinz Schmo XXXIX., der Blaulichtcamper vom Tollitätenhügel, und seine Prinzessin Cathrin die XIV., die närrische TuSpo-Fee, (Cathrin und Christoph Schmorenz) eröffneten den Abend mit der Verkündung ihrer elf närrischen Regeln. Darin verpflichtete das Prinzenpaar unter anderem den Elferrat zur Verpflegung der Mannschaft während des Wagenbaus. Außerdem soll bis zum Aschermittwoch jeder neue Wohnwagen in Bad Salzschlirf feierlich mit Schunkelmusik und Narrenkappe auf dem Dach eingeweiht werden – selbstverständlich mit Einladung der gesamten Prinzenmannschaft.
Dass das Prinzenpaar eine Leidenschaft fürs Campen hegt und den Reihen des örtlichen Turn- und Sportvereins entstammt, spiegelte sich auch auf der Bühne wider: So landeten die kfd-Frauen auf der Suche nach einer Sportart „gut hydriert“ an der Theke, die Martinygarde interviewte Prinz Schmo nach einer Niederlage auf dem Sportplatz, und der TuSpo feierte den Aufstieg der Herren in die Bundesliga. Freundinnen von Prinzessin Cathrin entführten das Publikum in einen feuchtfröhlichen Campingurlaub in Italien, während der Elferrat nach einer durchzechten Nacht die roten Schuhen des Prinzen suchte. Büttenreden über den richtigen Umgang mit Vorwürfen vom CNW, den Büroalltag in einer IT-Abteilung und eine polizeiliche Verkehrskontrolle sowie die Salzschlirfer Tagesschau rundeten das humorvolle Programm ab.
Die vereinseigenen Tanzgruppen – Minigarde, Einhorn-Glitzer-Garde, Konfettigarde, Sternschnuppen, Diamonds, Juniorengarde, Prinzengarde – und Prinzenmariechen Christina Post begeisterten das Publikum mit ihren Show- und Gardetänzen. Hinter den Kulissen sorgte die Leibgarde für einen reibungslosen Ablauf. Und auch nach dem letzten Tusch war noch lange nicht Schluss: Zur Musik der DJs Leon und Gerri verwandelte sich der Kulturkessel in eine ausgelassene Partylocation, in der bis spät in die Nacht gefeiert wurde – getreu dem Schlachtruf „Ob Blaulicht, campen oder TuSpo-Sause – wir gehen heute nicht nach Hause!“
Der KVBS dankt allen Gästen sowie den Aktiven und Beteiligten vor, auf und hinter der Bühne für einen gelungenen Abend!