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Amtliches Bekanntmachungsorgan der Gemeinde Bad Salzschlirf
Ausgabe 9/2026
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Weiberfastnacht 2026

Am 12. Februar hieß es endlich wieder „Auf ihr Weiber, nischt wie ran“, denn die diesjährige Weiberfastnacht stand vor der Tür. Der Club Närrischer Weiber (CNW) startete dieses Jahr um 19:33 Uhr im Kulturkessel in Bad Salzschlirf in den Abend und begeisterte auch dieses Jahr wieder mit einem sensationellen Programm das Publikum.

Anschließend wurde der diesjährige Prinz Schmo, der Blaulichtcamper vom Tollitätenhügel mit seiner Prinzessin Cathrin, der „närrischen TuSpo-Fee“, samt Gefolge auf der Bühne empfangen. Mit ihrer herzlichen Art, viel Charme und einer guten Portion Humor führte unsere Christina Dimmerling im Anschluss durch das abwechslungsreiche Abendprogramm.

Zu Beginn des Abends starteten wir mit einer Super-Mama. Stefanie Blum im Superhelden-Kostüm erklärte dem Publikum ganz genau, warum die Künstliche Intelligenz gegen alle Mama’s dieser Welt niemals ankommen wird, denn als Mama von zwei Kindern, weiß sie ganz genau von was sie spricht. Und was unsere Prinzessin Cathrin als närrisches Weib so alles gleichzeitig kann, das alles aufzuzählen, wäre an diesem Abend niemals möglich gewesen. Die Diamonds begeisterten im Anschluss mit ihrem Tanz das Publikum.

In einer WhatsApp-Gruppe der Kita ging es derweil heiß her. Am lebenden Beispiel wurde hier demonstrativ gezeigt, über was und wie man hier alles diskutieren kann. Was z.B. gehört alles in den Turnbeutel? Nur Turnsachen? Und wieso muss überhaupt alles beschriftet sein? Darf es denn auch ein Rucksack sein? Macht ja auch mehr Sinn, wenn morgen Ausflug ist, statt turnen! Und wegen Weihnachten soll natürlich auch noch was gebacken werden. Aber wer backt was? Das ist aufgrund der vielen Unverträglichkeiten und Empfindlichkeiten etwas schwierig, auch Obst dörren, geht gar nicht. Unverträglichkeiten sind nämlich kein Spaß und gedörrtes Obst erst Recht nicht. Wer sich hier anzickte? Ganz klar: Heidi Möller, Katrin Otterbein, Monika Winzer, Sophia Tigges, Cathrin Schmorenz und Susanne Rippl.

Wie ein Sonntagsgottesdienst ablaufen kann, gaben Denise Schüler und Edith Hönig zum Besten. Als altes Ehepaar hat man sich währenddessen ganz schön viel zu erzählen. Sogar Eifersuchtsszenen bleiben dabei nicht aus und wer so alles die Kirche besucht und wie, ist echt verrückt. Und dennoch dauert die Kirche wie immer viel zu lang, dabei beginnt doch der Frühshoppen schon längst.

Im Anschluss gaben die „Waschweiber“ wieder einmal gesanglich zum Besten, was das ganze Jahr über in Bad Salzschlirf passiert ist. Vor ihnen ist und bleibt wie immer nichts geheim. Gesungen hat hier die Christina Dimmerling, Manuela Göbel, Christa Ludwig, Sabine von Keitz, Astrid Ewen-Köhl, Anita Meister, Petra Koch, Hiltrud Günther, Birgit Lachmann und Nadine Geistdörfer.

Hobby Horsing, wer hätte das gedacht, ist seit neuestem zu einem Trendsport geworden. So auch bei uns in Bad Salzschlirf. Anja Henkelmann, Kirsten Uhlich und Sabrina Otterbein traten hierbei auf ihren Prachtexemplaren von Pferden gegeneinander an. Monika Winzer kommentierte hierbei die Bewertungen der beiden Jurymitgliedern Heidi Möller und Marion Müller. Symphatie und Niedlichkeitspunkte wurden hier so vergeben, dass am Ende alle drei gewonnen haben. Was eine grandiose Darbietung der Dressur, jede auf ihre Art und Weise einzigartig. Im Anschluss überzeugte Christina Post als Tanzmariechen mit einem temperamentvollen Auftritt und durfte sich über begeisterten Applaus aus dem Publikum freuen.

Edith Hönig, ist nun schon seit genau einem Jahr Sekretärin von unserem Bürgermeister Peter Klug. Was sie in diesem Jahr alles erlebte, kann man fast überhaupt nicht glauben. „Das bisschen Haushalt, ist doch kein Problem, gell Herr Klug? Das bisschen Haushalt, kriegen wir schon hin, gell Herr Klug?“ Das zumindest dachte sie letztes Jahr noch und glaubte fest daran und hätte nie gedacht, dass man sich so irren kann. Gelernt hat sie dabei, dass man die Dinge am besten selber in die Hand nimmt, damit es auch wirklich was wird.

Telefonseelsorge darf in Bad Salzschlirf natürlich auch nicht fehlen. Und so kam es, dass Anita Meister und Astrid Ewen-Köhl sich über Anita’s neuen Job unterhalten. Was Anita dabei nicht so ganz klar war, eine richtige Telefonseelsorge, war das nun wirklich nicht, aber wie sollte Astrid ihr am besten beibringen, dass das eine Sexhotline ist. Was sollen denn da die Schlirfer denken? Nicht, dass man sie an der Stimme erkennt… Und was, wenn ihr Friedrich plötzlich am anderen Ende der Leitung wäre?

Nachdem die Prinzengarde mit viel Schwung ihren Tanz zeigte, begann ein etwas kurioses Zusammentreffen mit Erika, Hermine und Elfriede. Erika und Hermine, gespielt von Christina Otterbein und Steffi Faust erzählten Elfriede, gespielt von Birigt Lachmann, was sie auf einer Zugfahrt nach Fulda erlebt haben. Das war ein Erlebnis, in der Sexspielzeug eine große Rolle spielte, die beiden das aber erst einmal gar nicht wahrgenommen haben. Verrückt, dass Elfriede jetzt nicht noch verrückter ist als vorher. Wobei diese zwischendurch dachte, dass sie schwanger wäre, aber am Ende war es doch nur Fettleibigkeit.

Während der diesjährigen Kampagne musste bei uns Weibern eine Elferratsauffangstation aufgemacht werden. Warum? Vereinzelte Männer waren zwischendurch einfach nicht mehr fähig den Weg alleine nach Hause zu finden.

Als Überraschungsauftritt für das Prinzenpaar war der TuSpo Bad Salzschlirf am Start und legte einen bühnenreifen Auftritt mit Rakete hin. Im Anschluss wurde das Publikum Teil eines Jahrmarktes. Die Tanzgruppe brachte die Zuschauer mit ihrer Mischung aus peppigem Tanz und Showtanz zum Jubeln. Getanzt wurde hier von Melanie Becker, Stefanie Blum, Jutta Dimmerling, Steffi Faust, Manuela Göbel, Christina Otterbein, Katrin Otterbein, Sabrina Otterbein, Eva Post, Susanne Rippl, Sandra Schnell, Ramona Schwendner und Sophia Tigges hin.

Zum Finale fanden sich auf der Bühne alle Aktiven ein. Ein durch und durch gelungener und erfolgreicher Abend im Kulturkessel, der noch bis in die frühen Morgenstunden ging. Die „Närrischen Weiber“ sagen ein Herzliches Dankeschön an das lebhafte Publikum und freuen sich schon aufs nächste Jahr.