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Südpfalz Kurier
Ausgabe 21/2020
Nachrichten aus der Verbandsgemeinde
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Förderung der BAFA zu “Heizen mit Erneuerbaren Energien“

Das Förderprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) richtet sich sowohl an Neubaubesitzer als auch an Bestandseigentürmer. Weiter sind sowohl Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen antragsberechtigt. Die Förderung sollte vor der Angebotsannahme beantragt werden. Angebote sollten eingeholt werden, es darf aber noch keines unterschrieben, bzw. angenommen werden. Nach der positiven Eingangsbestätigung kann dann das Wunschangebot angenommen werden und mit dem Austausch begonnen werden.

Weiter muss ein hydraulischer Abgleich des Heizungssystem durchgeführt und nachgewiesen werden.

Sowohl Verfahren A als auch Verfahren B sind dafür zulässig.

Die Förderung umfasst alles Notwendige für den Wechsel der Heizungsanlage. Dazu zählen auch der Ausbau, die Entsorgung und natürlich die Geräte- und Installationskosten.

Für Solarthermieanlagen (Sonnenwärme) liegt die Förderquote bei 30% im Gebäudebestand und dem Neubau.

Biomasseanlagen und Wärmepumpen hingegen erhalten einen 35% Fördersatz im Alt- und Neubau sowie eine zusätzliche 10%-Quote (insgesamt 45%), wenn eine alte Ölheizungsanlage dafür entsorgt wird.

Erneuerbare Energien Hybridheizungen sind Heizungssysteme die mehrere Erneuerbare Energien (Solarthermie, Biomasse, Wärmepumpe) in sich vereinen. Diese erhalten die gleichen Fördersätze wie die Biomasseanlage (Altbau 35%/Austausch Ölheizung 45%/Neubau 35%). Die Nachrüstung einer bereits im Betrieb befindlichen Biomasseanlage mit einem Partikelabscheider wird mit 35% der förderfähigen Kosten gefördert.

Als Gas-Hybridheizungen werden Erdgasbrennwertheizungen angesehen, die zusätzlich zu Erdgas mit Erneuerbaren Energien gespeist werden können. Dabei wird unterschieden, ob diese “bereit“ für die erneuerbaren Energien (EE) sind, oder ob diese schon bei der Installation der Anlage mit eingebunden werden. Die “Renewable-ready“-Anlagen müssen, spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme, die erneuerbaren Energien in das Heizungssystem einbinden.

Gas-Hybridheizungen werden nur im Altbau bezuschusst. Bei einem sofortigen Einsatz von EE mit 30% und bei einem Ölkesselersatz mit 40%.

Gas-Hybridheizungen mit einem späteren Einsatz von EE (EE-ready) werden mit 20% im Altbau gefördert.

Weiter muss zur Förderung bei den Gas-Hybridheizungsanlagen mit einer Solarthermieanlage, die solare Energie zur Heizungsunterstützung beitragen (nicht nur Warmwasserbereitung).

Bei Fragen und Beratungswünschen zu den Themen energetische Sanierung, Neubau, Stromsparen, Erneuerbare Energien usw. können Sie sich gerne an den Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern wenden.

Klimaschutzmanager VG Bad Bergzabern
Alexander Kuhn, Tel. 06343/701-314, a.kuhn@vgbza.de
Büro 305, Königstraße 61, 76887 Bad Bergzabern