Das Europa-Gymnasium in Wörth, die Lußhardtschule Forst-Hambrücken und das Lycée général Leclerc in Saverne sind die drei PAMINA-Klima-Schulen 2026, also die Schulen, deren Schülerinnen und Schüler während der PAMINA-Klima-Challenge die meisten Punkte sammelten. Unter dem Motto #paminafürsklima waren die Schulen des Eurodistrikt PAMINA zwischen März und Mai aufgerufen, die im Rahmen der PAMINA-Schulkonferenz Klimaschutz entwickelten Aktionen zum Klima- und Biodiversitätsschutz umzusetzen und Punkte für ihre Schulen zu sammeln.
Großer Erfolg der PAMINA-Klima-Challenge
Zahlreiche unterschiedliche Teilnahmen aus den verschiedenen Schulen gingen beim EVTZ Eurodistrikt PAMINA im Rahmen der PAMINA-Klima-Challenge ein. Geschäftsführer Frédéric Siebenhaar ist mit dem Ergebnis der Challenge sehr zufrieden: „Wir freuen uns sehr über die zahlreichen umgesetzten Aktionen und das große Engagement der Schülerinnen und Schüler im Eurodistrikt PAMINA für den Klimaschutz. Besonders beeindruckend ist, dass Projekte auch über die Grenzen hinweg realisiert wurden – ein echtes Zeichen gelebter grenzüberschreitender Zusammenarbeit."
Besonders häufig wurden dabei Aktionen zur Sensibilisierung im Bereich Klimaschutz, sowie Projekte zum Urban Gardening und zum Thema Müllsammeln umgesetzt - sei es in Klassen, in Kleingruppen oder auch in Arbeitsgruppen, teilweise auch grenzüberschreitend. Wie schon bei den ersten beiden PAMINA-Klima-Challenges 2020/2021 und 2023 wurden grenzüberschreitende Aktionen mit der doppelten Punktzahl honoriert und boten somit einen besonderen Anreiz.
Die Bilanz nach dem Ende der PAMINA-Klima-Challenge fällt positiv aus und unterstreicht die Vielfältigkeit der Aktionen. Die Teilnehmenden zeigten sich bereits bei der Klimakonferenz von diesem breiten Spektrum begeistert und setzen oft individuelle Schwerpunkte (etwa Mobilität oder Müll).
Neben den Schulen des Eurodistrikt PAMINA konnten auch Einzelpersonen teilnehmen und Preise gewinnen.
Viel Lob für die Teilnehmenden
Dietmar Seefeldt, Landrat und Präsident des EVTZ Eurodistrikt PAMINA, zog eine positive Bilanz der Challenge: „Die Schülerinnen und Schüler haben in den vergangenen Monaten mit großem Engagement gezeigt, dass grenzüberschreitende Zusammenarbeit lebendig und wirkungsvoll sein kann. Mit ihren vielfältigen Aktionen für Biodiversität und Klimaschutz haben sie nicht nur Verantwortung übernommen, sondern auch konkrete Impulse für ihr Umfeld gesetzt. Ihr Einsatz, ihre Kreativität und ihre Ausdauer verdienen große Anerkennung. Die Ergebnisse der Challenge zeigen, wie viel junge Menschen bewegen können, wenn sie gemeinsam an einem Ziel arbeiten.“
Stéphanie Kochert, Conseillère d’Alsace und Vorstandsmitglied des EVTZ Eurodistrikt PAMINA, würdigte die Leistungen der Teilnehmenden: „Die erfolgreiche Umsetzung der zahlreichen Aktionen hat eindrucksvoll gezeigt, mit wie viel Motivation und Verantwortungsbewusstsein sich die Jugendlichen einbringen. Sie haben durch konkretes Handeln einen sichtbaren Beitrag für ihre Schulen, Gemeinden und den Eurodsitrikt PAMINA geleistet. Für dieses Engagement gebührt ihnen großer Respekt und ein herzliches Dankeschön.“
Eine europäische Förderung macht Umsetzung möglich
Die PAMINA-Schulkonferenz-Klimaschutz und die PAMINA-Klima-Challenge werden im Rahmen des Interreg Projektes Tres’OR (Interreg VI Oberrhein) von der Europäischen Union gefördert. Bei Tres’OR handelt es sich um eine oberrheinische Bildungsinitiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, bereits im Schulalltag die Vermittlung demokratischer Werte und ein Bewusstsein für das Zusammenleben in der Oberrheinregion zu verankern.
Unter Trägerschaft des Pädagogischen Landesinstituts Rheinland-Pfalz werden zwischen Juli 2024 und Dezember 2027 unterschiedliche Schulprojekte und Fortbildungen für Lehrkräfte durchgeführt. Im Rahmen der PAMINA-Schulkonferenz-Klimaschutz stellten die Teilnehmerinnen des Gymnasiums am Alfred-Grosser Schulzentrum in Bad Bergzabern auch eine andere Tres’OR Begegnung vor, an der sie wenige Wochen zuvor teilgenommen hatten: das dreitägige Klimacamp „Klimactif“.