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Südpfalz Kurier
Ausgabe 41/2019
Nachrichten aus der Verbandsgemeinde
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Neue Schulsozialarbeiterin für die Grundschulen im Bereich der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern

(Lk) Nina Grüßert heißt die neue Schulsozialarbeiterin, die vor gut einem Monat am 3. September 2019 ihren Dienst für die Grundschulen Gleiszellen-Gleishorbach, Dörrenbach, Steinfeld und Klingenmünster aufgenommen hat. Alle Schulleitungen sind sehr froh, dass die Stelle bewilligt wurde und empfingen die neue Kollegin an den vier Schulstandorten mit offenen Armen.

„Es wird eine Herausforderung werden, alle unter einen Hut zu bekommen, aber ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe“, berichtete Frau Grüßert bei einem Treffen mit Bürgermeister Hermann Bohrer und der Geschäftsbereichsbeigeordneten Sonja Schmid. Eingearbeitet wurde sie von Schulsozialarbeiterin Sibylle Wirth, die in der Grundschule in Bad Bergzabern eingesetzt ist. Mit der 75 Prozent-Stelle ist es möglich, dass es für alle Schulen zunächst einen festen Tag geben wird, entsprechende Räume zur Beratung und Betreuung sind in allen vier Orten vorgesehen.

Schulsozialarbeit ist Soziale Arbeit mit allen Menschen an einer Schule - Kindern, Lehrern sowie Eltern - und nimmt einen zunehmend wichtigen Raum auch in kleinen Schulen im ländlichen Raum ein. Neben gezielter Beratung und Unterstützung in konkreten Situationen liegt ein großer Schwerpunkt auf der Präventionsarbeit. Kinder sollen lernen, mit Gefühlen wie z.B. Wut gewaltfrei umgehen zu können. Dafür sind einzelne Unterrichtseinheiten vorgesehen. Mit diesem Ansatz, so Frau Grüßert, ist es möglich, sich nicht in erster Linie auf das Negative zu fokussieren, sondern durch direkte Förderung etwas zu bewegen.

Nina Grüßert hat Erziehungswissenschaften studiert und im Bereich Sonderpädagogik mit dem Bachelor abgeschlossen. Durch die Teilzeitstelle kann sie berufsbegleitend ihr Masterstudium in Sozialpädagogik absolvieren.

Zur Terminvereinbarung ist Frau Grüßert mobil unter 0173 3693611 erreichbar. Die Beratungsräume sind in Dörrenbach, Gleiszellen-Gleishorbach und Steinfeld jeweils in schuleigenen Räumlichkeiten untergebracht, in Klingenmünster im nahe der Schule gelegenen Gemeindehaus.

Bürgermeister Bohrer und Beigeordnete Schmid wünschten der neuen Schulsozialarbeiterin ein gutes Gelingen der herausfordernden Arbeit und ein großes Herz für die Schülerinnen und Schüler. Ob die Zeitansätze reichen und wie die Verteilung auf die einzelnen Schulstandorte gestaltet wird, wird sich mit der Zeit zeigen und den Anforderungen angepasst werden.