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Südpfalz Kurier
Ausgabe 45/2019
Amtlicher Teil
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Erste Nachtragshaushaltssatzung

der Ortsgemeinde Pleisweiler-Oberhofen für das Haushaltsjahr 2019 vom 02.10.2019

Der Gemeinderat hat aufgrund von § 98 der Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz in der derzeit geltenden Fassung folgende Nachtragshaushaltssatzung beschlossen:

I. Die Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2019

1.

bleibt in den §§ 1 bis 3, 4 II und §§ 5 bis 7 unverändert

2.

wird in § 4 I 1. bis 3. wie folgt geändert:

Die Steuersätze für die Gemeindesteuern werden wie folgt neu festgesetzt:

1. Grund-steuer

a) für land- und forstwirtschaftliche Betriebe (Grundsteuer A) von bisher 300 v.H. auf

310 v.H.

b) für die Grundstücke (Grundsteuer B) von bisher 365 v.H. auf

375 v.H.

2. Gewerbe-steuer nach Ertrag

von bisher 370 v.H. auf

390 v.H.

3. Hundesteuer

a)

für den ersten Hund von bisher 31,00 Euro auf

40,00 Euro

b)

für den zweiten Hund von bisher 46,00 Euro auf

60,00 Euro

c)

für jeden weiteren Hund von bisher 61,00 Euro auf

80,00 Euro

d)

für den ersten gefährlichen Hund von 248,00 Euro auf

320,00 Euro

e)

für jeden weiteren gefährlichen Hund von 460,00 Euro auf

600,00 Euro

II. Diese Nachtragshaushaltssatzung tritt rückwirkend zum 1. Januar 2019 in Kraft.
Pleisweiler-Oberhofen, 02.10.2019
Ortsgemeinde Pleisweiler-Oberhofen
gez. Gruschinski, Ortsbürgermeister

Bekanntmachung der Haushaltssatzung und Auslegung des Haushaltsplans für das Haushaltsjahr 2019

1.

Die Haushaltssatzung wurde in der Sitzung des Gemeinderates vom 13. August 2019 beschlossen.

2.

Die Haushaltssatzung wurde am 16. September 2019 der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße in Landau/Pfalz gemäß § 97 Abs. 2 Satz 1 GemO vorgelegt.

Die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße hat die der Genehmigungspflicht unterliegenden Teile der Haushaltsatzung am 18. September 2019 unter Az. 12/901-11 kommunalaufsichtlich genehmigt.

3.

Der Haushaltsplan liegt gemäß § 97 Abs. 3 GemO ab Donnerstag, 07.11.2019 bis Freitag, 15.11.2019 im Dienstgebäude der Verbandsgemeindeverwaltung Bad Bergzabern, Königstr. 61, Zimmer 215 zu den allgemeinen Öffnungszeiten der Verwaltung für jedermann Einsicht öffentlich aus.

4.

Es wird weiterhin darauf hingewiesen, dass nach § 24 Abs. 6 der GemO, Satzungen, die unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften dieses Gesetzes oder auf Grund dieses Gesetzes zustande gekommen sind, ein Jahr nach der Bekanntmachung als von Anfang an gültig zustande gekommen gelten. Dies gilt nicht, wenn

1. die Bestimmungen über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung, die Ausfertigung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind, oder

2. vor Ablauf der in Satz 1 genannten Frist die Aufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet oder jemand die Verletzung der Verfahrens- oder Formvorschriften gegenüber der Gemeindeverwaltung unter Bezeichnung des Sachverhaltes, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht hat.

Hat jemand eine Verletzung nach Satz 2 Nr. 2 geltend gemacht, so kann auch nach Ablauf der in Satz 1 genannten Frist jedermann diese Verletzung geltend machen.

Bad Bergzabern, 25. Oktober 2019
Verbandsgemeindeverwaltung
Im Auftrag, K. Brand