Offener Austausch im Stadtverordnetensitzungssaal: Die Jugendlichen sprachen gemeinsam mit Stadtjugendpflegerin Nadine Hundert über Mobbing und Cybermobbing und erarbeiteten gemeinsam Konzepte und Vorgehensweisen. (Foto: Stadt Braunfels)
Wie fühlt es sich an, ausgegrenzt zu werden? Was kann jeder Einzelne gegen Ausgrenzung tun? Mit diesen und weiteren Fragen zum Thema „Mobbing und Cybermobbing – Prävention und Intervention" beschäftigten sich vier Schulklassen der Carl-Kellner-Schule (CKS) gemeinsam mit Stadtjugendpflegerin und Sozialpädagogin Nadine Hundert während ihrer Wanderwoche vom 8. bis 12. Juni 2026. Die Veranstaltung fand teils im Rathaus und teils an der Schule statt.
Unter dem Motto „No Blame Approach" erlernten die Jugendlichen der Jahrgangsstufen fünf, sieben, acht und neun verschiedene Kompetenzen im Umgang mit Mobbing. Im Mittelpunkt stand unter anderem die Frage, was das Phänomen Mobbing in seinen vielen Facetten ausmacht, wie man Betroffene unterstützen kann und wer im Ernstfall Hilfe leistet.
Darüber hinaus setzten sich die Teilnehmenden damit auseinander, welche Gefühle alle Beteiligten innerhalb eines solchen Systems erleben und an welchen Stellen Prävention und Intervention ansetzen können. Auch aktuelle Themen wie Cybergrooming, Cybermobbing sowie die Förderung von Medienkompetenz wurden im Rahmen des Projekts behandelt.
Für einen ganz besonderen Moment sorgte der Besuch von Nadine Hundert in der CKS am Mittwochmorgen: Auf dem Schulgelände entdeckten die Teilnehmenden ganze 17 vierblättrige Kleeblätter – wohl ein heimlicher Glücksrekord, der das gelungene Projekt gebührend abrundete.