Im feierlichen Rahmen wurde der Jubilar gebührend von Bürgermeister Christian Breithecker (l.) sowie einigen Kolleginnen und Kollegen gewürdigt und bekam Präsente überreicht (v. l.): Esther Kimpel (Gremiendienst), Heinfried Obitz, Dennis Desch (Fachdienstleiter Stadtplanung und Naturschutz) und Jochen Datz (Fachbereichsleiter Bau- und Immobilienmanagement). (Foto: Stadt Braunfels)
Es ist eine Zahl, die für sich spricht: 50 Jahre im Dienste einer Stadt – angefangen als junger Forstwirt-Azubi, beendet als erfahrener Experte für Stadtplanung und Naturschutz. Die Stadt Braunfels hat Heinfried Obitz nun endgültig in den Ruhestand verabschiedet.
Bürgermeister Christian Breithecker, der Fachbereichsleiter für Bau- und Immobilienmanagement, Jochen Datz und der Fachdienstleiter für Stadtplanung und Naturschutz, Dennis Desch sowie weitere Kolleginnen und Kollegen würdigten das außergewöhnliche Engagement von Heinfried Obitz im feierlichen Rahmen im Braunfelser Rathaus. Neben herzlichen Worten erhielt der Jubilar eine Urkunde sowie persönliche Abschiedspräsente.
„Fünfzig Jahre für eine Stadt – das ist keine Selbstverständlichkeit, das ist eine Haltung“, stellt Bürgermeister Christian Breithecker in seiner Ansprache fest. „Heinfried Obitz hat Braunfels nicht einfach nur verwaltet – er hat es mitgeprägt. Sein Wissen über unseren Wald, unsere Natur und unsere Stadtentwicklung ist in dieser Tiefe schlicht nicht zu ersetzen. Dafür schulden wir ihm mehr als Dankesworte.“
Seine Karriere bei der Stadt Braunfels begann Heinfried Obitz im Jahr 1974 mit einem Praktikum im Forstbereich – dem Ausgangspunkt eines bemerkenswert beständigen Berufswegs. 1976 startete er schließlich seine Ausbildung zum Forstwirt, die er drei Jahre später erfolgreich abschloss. 1985 legte er die Meisterprüfung zum Forstwirtschaftsmeister ab und war fortan in dieser Funktion für die Stadt tätig.
Ab 2006 wechselte Heinfried Obitz in den Fachbereich Bau und Planung der Stadtverwaltung, wo er sich zuletzt vorrangig mit Stadtplanung sowie Natur- und Umweltschutz befasste – Themen, die seinen forstlichen Wurzeln treu blieben und von denen die Stadt bis heute profitiert.
Bereits nach seinem offiziellen Eintritt in den Ruhestand Ende 2024 hatte Heinfried Obitz der Stadt noch bis Juni 2026 auf Minijob-Basis zur Verfügung gestanden und so einen sanften Übergang ermöglicht. Nun aber ist es endgültig: Heinfried Obitz verlässt den Stadtdienst nach einem halben Jahrhundert – und hinterlässt dabei Fußstapfen, die so schnell niemand füllen wird.