Friederike Klinke
Raphael Kupfermann
Ralf Nuhn
Daniel Weitzel
Kurt Dörrbeck
Jörg Schäfer
1. Eröffnung und Begrüßung, Bestätigung der Ladefrist und Feststellung der Beschlussfähigkeit
Ortsvorsteherin Friederike Klinke eröffnet um 19:30 Uhr die Sitzung des Ortsbeirates und begrüßt die Mitglieder des Gemeindevorstands, der Gemeindevertretung, sowie die anwesenden Bürger*innen. Sie stellt die Einhaltung der Ladefrist und die Beschlussfähigkeit fest.
2. Änderungen / Ergänzungen zur Tagesordnung
Es gibt keine Anträge zur Änderung / Ergänzung der Tagesordnung.
3. Bericht des Ortsbeirates und Ausblick auf das Jahr 2026
Die Ortsvorsteherin berichtet, dass die Karte mit den Markierungen der zu stutzenden Hecken und instand zusetzenden Gräben und Wege erstellt und bei der Gemeinde abgegeben wurde.
Ein Geschenk für die beiden fleißigen Gehauerinnen, die sich um die öffentliche Bepflanzung am Friedhof kümmern, wurde übergeben.
Für den Freiwilligentag im September 2025 gab es eine Förderung von 150 €.
Einen Ausblick gibt Klinke beim Radwegebau, hier ist die Verbindung zwischen Breitenbach und Gehau mit der zweit höchsten Priorität im Kreis angesetzt, das zeigt gute Chancen für eine Förderung.
Weiter berichtet Sie, dass die neuen Spielgeräte für den Spielplatz in Gehau angeschafft wurden und in 2026 aufgebaut werden sollen. Da beim Abriss des alten Wasserbeckens schweres Gerät benötigt wird, bittet Sie darum im selben Zug den Bachlauf im Bereich des Spielplatzes instand zu setzen.
Weitere offene Punkte sind der Aufbau des Zauns am DGH, das Aufhängen der Vogelhäuser vom Freiwilligentag und die Sanierung der Fassade des DGHs.
Der Bundesfreiwilligentag könnte in diesem Jahr am 12. oder 19. September stattfinden.
4. Haushaltsplan und Haushaltssatzung für das Rechnungsjahr 2026: Beratung und Empfehlung
Der Ortsbeirat Gehau stellt fest, dass seine Empfehlungen „in angemessener Weise“ berücksichtigt wurden, dennoch gibt es Verbesserungsbedarf: Zufahrt zum Friedhof und Feldwege allgemein. Der Ortsbeirat Gehau stimmt im Anschluss „einstimmig“ für die Empfehlung des Haushaltsplanes 2026.
Im Weiteren gibt Kurt Dörrbeck allgemeine Auskünfte zum Haushalt der Gemeinde:
Er berichtet von vielen Projekten der letzten Jahre: DGH Oberjossa, Fertigstellung DGH Breitenbach, der Anbau des Kindergartens und Naherholungszentrum Silbersee. Für diese Projekte seien viele Kredite aufgenommen worden, sodass jährlich Kosten durch Tilgung, Zinsen und Abschreibungen von rund 1,2 Millionen den Gemeindehaushalt, der ein Volumen von ca. 5 Millionen hat, belasten würden. Das Projekt am Silbersee allein kosterund 3 Millionen Euro, hier hätte man seiner Meinung nach die Kosten geringer halten können, dann hätten weniger oder keine Kredite für die anderen Projekte aufgenommen werden müssen. Durch die hohe Verschuldung der letzten Jahre ist in diesem Jahr kein ausgeglichener Haushalt möglich und es müsse ein negativer Haushalt eingereicht werden.
Neue Investitionen können nur durch weitere Kredite realisiert werden, das werde den Gemeindehaushalt in den nächsten Jahren stark belasten, dies sei auch ein Grund, weshalb Kleinigkeiten, wie beispielsweise Feldwege für 10000€, überhaupt zur Diskussion stünden, so Dörrbeck.
Er hofft, dass das Naherholungszentrum in Zukunft Gewinne abwirft, generell hält er es allerdings finanziell eine Nummer zu groß für die Gemeinde.
Jörg Schäfer bestätigt, dass das Projekt am See höhere Kosten als zu Beginn angenommen, verursacht habe. Auch er hofft, dass das Naherholungszentrum in Zukunft Gewinne abwirft.
Weiter berichtet er, dass Kreis- und Schulumlage gestiegen seien, was den Gemeindehaushalt ebenfalls belastet.
Weiter erklärt er, dass für den eventuellen Ausbau des Glasfaser-Internets für Machtlos ein Planungsbüro beauftragt wurde. Die Kosten dafür würden zu 50% vom Bund und zu 40% vom Land getragen werden, sofern eine Förderung bewilligt werde. Generell stellt er in Frage, ob der Breitbandausbau wenn auch nur zum Teil von Kommunen getragen werden solle.
Raphael Kupfermann betont, dass es noch weitere Standorte in der Gemeinde gäbe, an denen der Glasfaserausbau noch nicht realisiert werden konnte, unter Anderem betrifft dies auch Hof Huhnstadt.
Weiter verweist Kupfermann auf den Breitbandkoordinator des Landkreises und gibt die Empfehlung sich mit anderen Kommunen zusammen zu tun, um größere Summen an Fördermitteln beantragen zu können.
5. Anregungen und Fragen der Bürger*innen
6. Verschiedenes
Die Ortsvorsteherin dankt den Mitgliedern des Ortsbeirates für die letzten Jahre, da es die letzte Sitzung in dieser Konstellation ist. M. Völker und R. Kupfermann scheiden nach der Wahl aus dem Ortsbeirat aus, neue Kandidat*innen haben sich schon gemeldet. Weiter berichtet Sie darüber, dass bei der kommenden Wahl auch die Gemeindevertretung neu gewählt wird, hier kandidieren neben dem Bürgerforum Herzberg und der SPD jetzt auch Vertreter*innen von Die Linke. Am selben Termin werden auch noch der Bürgermeister und der Kreistag gewählt.
Ortsvorsteherin Friederike Klinke schließt die Sitzung um 21:00 Uhr.
| gez. | gez. |
| Friederike Klinke | Daniel Weitzel |
| Ortsvorsteherin | Schriftführer |