In den vergangenen Jahren werden Waschbären auch in der Gemeinde Buseck immer häufiger gesichtet. Die ursprünglich aus Nordamerika stammenden Tiere haben sich in vielen Regionen Deutschlands etabliert und fühlen sich besonders dort wohl, wo sie leicht Nahrung und Unterschlupf finden.
Grundsätzlich sind Waschbären Wildtiere. Auch wenn sie auf den ersten Blick niedlich und zutraulich wirken, sollten sie weder angelockt noch gefüttert werden. Durch das Füttern verlieren die Tiere ihre natürliche Scheu vor Menschen, suchen gezielt Wohngebiete auf und können Schäden an Gebäuden, Gärten oder Mülltonnen verursachen. Außerdem können sie auch Parasiten und Krankheitserreger übertragen. Insbesondere der Waschbärspulwurm kann über den Kot der Tiere verbreitet werden. Daher sollte der direkte Kontakt mit Waschbären und deren Hinterlassenschaften vermieden werden.
Sollten sich Waschbären bereits auf Ihrem Grundstück oder in Gebäuden eingenistet haben, wenden Sie sich bitte an einen Jäger oder einen qualifizierten Schädlingsbekämpfer. Diese können die notwendigen Maßnahmen fachgerecht und im Rahmen der geltenden Vorschriften durchführen.
Bitte verzichten Sie auf eigene Fang- oder Tötungsversuche. Diese können für Mensch und Tier gefährlich sein und Sie machen sich damit strafbar.
Auch wenn Waschbären als invasive Art gelten und Schäden verursachen können, sind sie dennoch tierschutzgerecht zu behandeln. Wir bitten daher alle Bürgerinnen und Bürger, die genannten Hinweise zu beachten und durch das Vermeiden von Futterquellen und Unterschlupfmöglichkeiten dazu beizutragen, die Waschbärpopulation in der Gemeinde Buseck möglichst gering zu halten.