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Wochenzeitung für die Gemeinde Breidenbach
Ausgabe 2/2024
Gestaltung Innenteil Seite 2
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Neujahrsgrüße des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

nachdem das im letzten Jahr mit dem Thema Zuversicht und der Hoffnung, dass damit alles besser werden würde, nicht so wirklich gut funktioniert hat, habe ich mich in diesem Jahr mal wieder dazu entschieden, Ihnen und euch allen die besten Wünsche zum neuen Jahr in Form einer Fabel zukommen zu lassen.

Das Pferd und der Esel

Ein Kaufmann hatte schwere Lasten zu transportieren. Er teilte sie auf und belud damit je zur Hälfte sein Pferd und seinen Esel. Es war ein sehr heißer Tag und bald begann der Esel unter den ihm aufgeladenen Gewichten zu stöhnen: „Du bist viel stärker als ich", sagte er deshalb zu dem Pferd. „Nimm mir bitte etwas meiner Last ab, sonst schaffe ich den Weg nicht mehr weiter."

„Das ist nicht mein Problem", antwortete das Pferd herablassend. „Mehr als ich jetzt trage, bin ich nicht bereit zu übernehmen." Kurze Zeit später brach der Esel zusammen und starb. Der Kaufmann wusste nichts anderes zu tun, als die ganze Last, die der Esel getragen hatte, zusätzlich seinem Pferd aufzubürden. Um noch einen Vorteil von dem verstorbenen Esel zu haben, zog er ihm das Fell ab und lud es ebenfalls noch auf den Rücken des Pferdes. Das war nun für den Rest des Weges bis an die Grenzen seiner Kraft beladen. Zu spät erkannte es, dass es klüger gewesen wäre, dem Esel einen kleinen Teil seiner Bürde abzunehmen.

Fazit: Wenn man rechtzeitig hilft, kann man oft Schaden von sich selbst abwenden.

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, ich darf Ihnen und euch im Namen meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der politischen Gremien und auch ganz persönlich alles Gute im neuen Jahr wünschen.

....und bleiben Sie zuversichtlich.

Ihr und euer

Bürgermeister
Christoph Felkl