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Wochenzeitung für die Gemeinde Breidenbach
Ausgabe 26/2026
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Das THW Biedenkopf übt zusammen mit der EAM den Krisenfall

Der lange Stromausfall in Berlin zu Beginn dieses Jahres hat gezeigt, wie abhängig unsere Gesellschaft von einer sicheren Stromversorgung ist. Die EAM als kommunaler Energieversorger investiert viel in ein resilientes Stromnetz und übt regelmäßig den Krisenfall. Was passiert aber im Falle einer größeren Krisenlage? Dann wird es erforderlich, dass verschiedene Akteure gut zusammenarbeiten. Um das zu üben, haben sich Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks Biedenkopf (THW) und der EAM Netz in Breidenbach zu einer gemeinsamen Krisenübung getroffen. Das freute auch Breidenbachs Bürgermeister Christoph Felkl, der sich vor Ort zusammen mit Marcus Hief, Leiter der EAM Netzregion Biedenkopf und Felix Hoch, THW Truppführer Fachgruppe Elektroversorgung, ein Bild von der Übung machte.

Im Szenario der Krisenübung ging es darum, den Breidenbacher Ortsteil Wolzhausen bei einem längeren Stromausfall mittels Stromaggregat versorgen zu können. Dafür reiste das Team des THW mit einem Stromaggregat an, das an eine Station der EAM Netz angeschlossen wurde. Getestet wurden das Synchronisieren und Rücksynchronisieren zum Netz. „Arbeiten an einer Station und Schaltungen im Netz folgen schon allein aus Sicherheitsgründen einem festen Protokoll und immer zusammen mit den Schaltmeistern unserer zentralen Netzleitstelle. Für EAM Netz-Mitarbeiter sind die Abläufe klar, aber für andere nicht. Deshalb ist diese Krisenübung mit dem THW so wichtig“, erzählte Marcus Hief. „Mit unserem Aggregat haben wir die Stromversorgung des Stationsbereiches für mehrere Stunden übernommen. Für das Verständnis und das Üben von Abläufen war diese Übung sehr bereichernd“, sagte Felix Hoch. Bürgermeister Felkl ist froh über die Übung in seiner Kommune: „Im Krisenfall müssen alle Akteure Hand in Hand arbeiten. Das funktioniert nur, wenn Abläufe klar und geübt sind. Deshalb sind wir dankbar für die Initiative des THW und der EAM.“