Für die Trinkwasserversorgung in unserer Gemeinde beobachten wir, dass die
Grundwasserstände unserer Brunnen rückläufig sind. Um Wasser bewusst und sorgfältig zu verwenden, seine begrenzte Verfügbarkeit zu schützen und eine nachhaltige Nutzung zu gewährleisten, wird empfohlen zum „Wasser sparen“ aufzurufen.
Auf der Internetseite des Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie https://www.hlnug.de/themen/wasser/grundwasser/aktuelles ist zu lesen:
Mit etwa 62 mm lag die Niederschlagsmenge im Juni, dem zweiten Monat des hydrologischen Sommerhalbjahres, ca. 5 % unter dem langjährigen Mittelwert 1991–2020 (rund 65 mm).
Im weiteren Verlauf des hydrologischen Sommerhalbjahres ist jahreszeitlich bedingt mit weiter rückläufigen Grundwasserverhältnissen zu rechnen. Mit anhaltendem Pflanzenwachstum, hohen Temperaturen und hoher Verdunstung sind die Randbedingungen für die Grundwasserneubildung ungünstig. Daher ist es in den kommenden Wochen unwahrscheinlich, dass Niederschlagsereignisse zur Grundwasserneubildung führen. Hierfür wären lange andauernde und ergiebige Niederschläge in Form von Landregen notwendig. Eine nachhaltige Auffüllung der Grundwasserspeicher in Hessen ist vermutlich erst wieder im kommenden hydrologischen Winterhalbjahr möglich.
Die Tretbäder in unserer Gemeinde, die aus dem Trinkwassernetz gespeist werden, werden außer Betrieb genommen.
Ebenso werden die trinkwassergespeisten Dorfbrunnen außer Betrieb genommen. Dies betrifft in Wommelshausen den Brunnen „Dorfmitte“ und in Bad Endbach den Brunnen „Sebastian-Kneipp-Straße“ und „Kurpark bei Bürgerhaus“.
Zur Info: die im weiteren Betrieb befindlichen gemeindlichen Einrichtungen und Anlagen werden mit Brauchwasser oder vorhandenem Grundwasser betrieben und unterhalten.
Wir richten einen Appell an alle Bürger:innen unserer Gemeinde, Wasser zu sparen und auf unnötige Wasserentnahmen aus dem Trinkwassernetz zu verzichten.
Bad Endbach, 22.07.2026