Darf man sich notfalls auch mit Gewalt verteidigen oder gilt nach wie vor: Frieden schaffen ohne Waffen? In den letzten Jahren haben viele Christinnen und Christen ihre Überzeugungen neu durchdacht.
Der 21. Sonntag nach Trinitatis empfiehlt einen anderen als den militärischen Widerstand: die Wahrheit beim Namen zu nennen und für den Frieden einzutreten. Das ist kein feiges Hinnehmen, sondern eine mutige Entscheidung, mit anderen Waffen zu kämpfen: mit dem Gebet für das Wohlergehen der Eroberer und mit der Bereitschaft, das Böse mit Gutem zu überwinden. Manche meinen, das gelte nur im Privaten. Doch käme nicht mancher Konflikt erst gar nicht auf, wenn Gerechtigkeit geschähe? Liefe nicht manche Aggression ins Leere, wenn sie durch Freundlichkeit entkräftet würde oder man sich freundlich trennen würde, wie Abraham und Lot? In einer Zeit, in der immer weniger daran glauben mögen, tut es gut, an diese Vision zu erinnern.
Sonntag 25. Oktober, | ||
| Bieberstein, | 09:30 Uhr | Gottesdienst |
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