Der Berichtszeitraum umfasst die Zeit vom 10.12.2025 bis 20.01.2026
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in den vergangenen Wochen ist einiges passiert, worüber ich Sie gerne informieren möchte.
Im Dezember fanden in den Ortsteilen der Gemeinde Seniorenfeiern statt. Diese wurden maßgeblich durch die Ortsbeiräte und fleißige HelferInnen organisiert. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle bedanken. Auch wird hier deutlich, wie wichtig der ehrenamtliche Einsatz durch jeden Einzelnen ist. Jede Feier hat sich durch schöne Deko, gutes Programm und leckeres Essen für alle gelohnt.
Auch im Haus des Lebens fand für die Bewohnerinnen und Bewohner eine tolle Weihnachtsfeier statt. Zusammen mit den Kitas aus Driedorf, Mademühlen und einer Gruppe des Jugendzentrums durften wir das Programm untermalen. Das zeigt, wir stehen in Driedorf zusammen: Kinder-, Jugend- und Altenpflege, egal ob Kirche, Verwaltung oder andere Träger.
Ein Winter wie er früher einmal war, hat uns einen spannenden Start in 2026 gebracht.
Bereits zwischen den Jahren starteten sowohl Mitarbeiter der Gemeinde als auch Landwirte und Dienstleister mit Schichtdiensten. Früh morgens waren Maschinen und Fußtrupps unterwegs, um Straßen und Flächen der Gemeinde von Schnee und Eis zu befreien. Etwas Rücksicht beim Parken und die Hilfe unter Nachbarn hilft dem Winterdienst enorm. Unsere personellen und technischen Kapazitäten sind begrenzt - dennoch sind wir mit vollem Einsatz unterwegs. Danke für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.
Am 20.01.2026 nahmen die Seniorenbeauftragten (Bärbel Philipps, Peter Groos und Pico) gemeinsam mit Herrn Bürgermeister Rompf an einem Symposium teil, das die Erfahrungen aus „Hilde's Heim an der Lahn“ aufgreifen und weiterdenken soll. Gemeinsam mit der Initiatorin Petra Zugmann sowie VertreterInnen aus Politik und Bildung (Manuela Strube, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales - Dagmar Schmidt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion - Birgit Kasper, Geschäftsführung/Leitung, Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. - Andrea Beerli, Projektleitung neue Wohnformen und Nachbarschaften, Niedersachsenbüro - Prof. Dr. Reimer Gronemeyer, JLU Gießen - Prof. Dr. Martina Ritter, Hochschule Fulda) wurden Fragen zu Alltagspraxis, Nachbarschaftsarbeit sowie inklusive Wohnmodelle, die Pflege, Barrierefreiheit und soziale Teilhabe im Zusammenspiel zwischen Zivilgesellschaft, Kommunen, Träger und Politik diskutiert.
Der 1. Kreisbeigeordnete Inderthal und 9 Bürgermeister des Lahn-Dill-Kreises waren zu Gesprächen im Deutschen Bundestag sowie im Bundesministerium der Finanzen in Berlin. Im Fokus stand die dramatische Lage der Kommunen: immer mehr Aufgaben, immer weniger Spielraum - finanziell wie organisatorisch. Dabei wurde klar: In Berlin kommt an, dass es so nicht weitergehen kann. Kommunen sind der direkte Draht zu den Bürgerinnen und Bürgern - aber sie werden seit Jahren überlastet oder ausgebremst. Bürgermeister Simon Rompf sagte dazu: „Unsere Kommunen müssen verwalten statt gestalten. Immer neue Aufgaben, immer neue Regeln - aber keine ausreichende Finanzierung und viel zu viel Bürokratie. Wir brauchen ein neues Miteinander: mehr Vertrauen von Bund und Land in die kommunale Ebene, damit Kommunalpolitiker gemeinsam mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern vor Ort pragmatisch handeln und Lösungen schneller umsetzen können.“ In den Gesprächen wurden konkrete Ansätze diskutiert - insbesondere bessere Ausstattung, vereinfachte Prozesse und schnellere Entscheidungen. Der Austausch soll auf Landesebene fortgeführt werden: Kreis und Kommunen wollen weiter geschlossen auftreten, damit aus Worten endlich Taten werden.
Im Gemeindevorstand wurden folgende Maßnahmen beschlossen:
| - | Reinigung Sporthalle Driedorf |
| - | Beschaffung eines VW Crafter |
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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ich danke allen, die sich engagieren und unsere Gemeinde durch ihre Mitarbeit, ihre Ideen und ihr Miteinander bereichern. Gemeinsam schaffen wir es, Driedorf weiter positiv zu entwickeln.