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Amtsblatt Beckingen
Ausgabe 40/2026
Tourismus und Kultur
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Saarfelser Jugend feierte das 50jährige Bestehen

Foto: Anlässlich des 50jährigen Vereinsjubiläums überreichte der 2. Beigeordnete der Gemeinde Beckingen, Marvin Bimperling, eine kleine finanzielle Unterstützung als Anerkennung der Vereinsarbeit, an die 1. Vorsitzende der Saarfelser Jugend, Kathrin Mohr.

 

Die Saarfelser Jugend wurde vor 50 Jahren gegründet. Initiator war damals Pater Hermann Esser. 1976 fand die Einweihung des neuen Vereinshauses in Saarfels statt und im unteren Teil des Gebäudes wurde ein Raum als Jugendraum zur Verfügung gestellt, damals noch unter Bürgermeister Franz Kien. In diesem Zusammenhang wurde auch die Jugend Saarfels ins Leben gerufen. Der Initiator, Pater Hermann Esser, war seit 1975 in Saarfels tätig und fing ein Jahr später an, Messdienerfahrten und Lehrlingsfahrten, letztere gibt es heute noch, durchzuführen. Was damals als katholische Jugend begann, hat sich bis heute zur Jugend Saarfels entwickelt, die für alle offen ist. Seit 1981 wird das jährliche Zeltlager der Jugend Saarfels durchgeführt.

Das Zeltlager findet immer in der ersten Ferienwoche der großen Sommerferien statt und viele der Betreuer und auch das Küchenteam waren früher selbst als Kinder beim Zeltlager dabei. 1981 hatte damals auf Initiative von Pater Hermann Esser das erste Zeltlager, heute organisiert von der Jugend Saarfels e.V., in Sensweiler stattgefunden. 2026 führte man somit das 44. Zeltlager durch.

Viele der damaligen Gründer waren lange dabei, heute sind noch einige wenige Vertreter der ersten Stunde aktiv und viele neue jugendliche Mitglieder. Regelmäßig werden Gruppenfahrten, Lehrlingsfahrten, das Zeltlager sowie der Saarfels Christkind’l Markt und weitere Aktivitäten durchgeführt.

Das Jubiläum wurde zünftig auf dem Pater-Hermann-Esser Platz vor dem Saarfelser Vereinshaus gefeiert mit vielen Gästen, darunter Ehemaligen, wobei einige heute 70 sind und jungen Aktiven. Natürlich war für die Kulinarik bestens gesorgt und auch die Live-Musik von „F-Rock“ kam gut. Ebenfalls stieß eine Präsentation von Bildern als Rückblick auf die ereignisreichen Jahre auf große Resonanz.