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Wochenzeitung für die Gemeinde Echzell
Ausgabe 11/2026
Vereine und Verbände
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AK Bingenheimer Geschichte

Wahlen 1952 in Bingenheim

Momentan „tobt“ der Wahlkampf in den Gemeinden und auf Kreisebene. Da lohnt sich für uns ein Blick zurück.

Im Mai 1952 fand auch eine Kommunalwahl statt. Um die Verteilung der Sitze im neuen Gemeinderat bewarben sich in unserer Gemeinde vier Gruppen. Die SPD stellte folgende Kandidaten auf: Albert Helfrich, Maurermeister; Heinrich Pflüger II., Ober-Forstsekretär i. R.; Rudolf Günther, kfm. Angestellter; Christian Bingel, Schreiner; Adolf Wagner, Rentner; Harry Michel, Kraftfahrer; Otto Weber, Bergmann; Hermann Müller I., Landwirt; Wilhelm Metz, Schreiner. Die Wählergruppe der Landwirte hat folgende Bürger aufgestellt: Karl Euler, Herm. Günther II., Adolf Luther, Wilhelm Reichhardt, H. K. Müller, Ernst Stephan, Gustav Seipp, Erich Winter, Herm. Müller II. und Gustav Felz II. Die nachstehenden Neubürger wurden von der Wählergruppe der Heimatvertriebenen u. Kriegsbeschädigten namhaft gemacht: Ernst Egerer, Rich. Wießner, Franz Stanzel und Franziska Ihle. Im Handwerker- und Bürgerblock bewerben sich: Hermann Bauer, Landwirt; Otto Pipp, Metzgermeister; Otto Helfrich, Weißbindermeister; Albert Müller, Landwirt; Erich Schäfer, Schreinermeister und Hermann Böcher, Landwirt.

Am 24.05.1952 tagte dann das neue Parlament. In einer gut besuchten öffentlichen Sitzung des neugewählten Gemeinderates wurde der seitherige Bürgermeister Adolf Sargk wiedergewählt. Zu Beigeordneten wurden Hermann Bauer und Ernst Stephan bestimmt. Der Gesangverein „Eintracht" brachte Bürgermeister Sargk nach der Wahl ein Ständchen. Vorsitzender Gustav Hinkel übermittelte die Glückwünsche.

Dem neugewählten Gemeinderat gehören ferner an: Albert Helfrich, Heinrich Pflüger, Rudolf Günther, Ernst Egerer, Karl Euler, Wilhelm Reichhardt, Hermann Günther, Adolf Luther und Otto Pipp.

Gemeinderat

Kein Foto aus dem Jahr 1952. Aber einige oben genannten Personen sind noch auf der Aufnahme abgebildet.

Ausflug des Gemeinderates ans Niederwalddenkmal. „Regieren macht durstig“ oder warum hatte man diese überdimensionalen Sektflaschen geordert.

Hintere Reihe von links: Wilhelm Ostheim, Otto Häusler, Wilhelm Pflüger, Helmut Klein, Hermann Helfrich, Hermann Bauer, Otto Pipp, Hermann Müller und Hugo Bauer

Vorne von links: Adolf Sargk (Bürgermeister), Rudolf Günther, Wilhelm Lehr, Josef Tiefenbach, Ernst Stephan und Karl Euler. Das Foto haben wir u. a. von Isolde Oestreich.