In sechs Wochen vor den Osterferien wurde im achten Jahrgang Ökumene ganz konkret gelebt: Die katholischen und evangelischen Religionskurse von Frau Simon und Frau Schmidt arbeiteten kursübergreifend zusammen und wurden zeitweise zusammengelegt. Je nach Phase wurde gemeinsam im Plenum oder in Gruppen gearbeitet. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler die Räume flexibel wählen und eigenständig lernen. Auch Stationenlernen war Teil des Unterrichts.
Ein Höhepunkt war die gemeinsame Erkundung der beiden Kirchen in Wölfersheim. Sowohl die evangelisch-reformierte als auch die katholische Kirche wurden von außen und innen erkundet. In der evangelisch-reformierten Kirche unterstützte Pfarrer Stephan die Gruppe und gab Einblicke in deren Besonderheiten.
Bereits vor Weihnachten wurde auch im Jahrgang 5 der Förderstufe Ökumene gelebt: Im Rahmen des performativen Religionsunterrichts gestalteten Schülerinnen und Schüler aus drei Religionskursen (zwei evangelische und ein katholischer) gemeinsam einen Adventsgottesdienst. Die Vorbereitung erfolgte kursübergreifend und interessengeleitet.
Die Kinder brachten sich vielfältig ein - im Chor, in der Moderation, bei der Dekoration, mit Gedichten, Gebeten und einem Schauspiel. Höhepunkt war die gemeinsame Feier in der evangelisch-reformierten Kirche, die durch eine kurze Andacht von Pfarrer Stephan ergänzt wurde. Ein besonderes Erlebnis war das Läuten der Glocken eigens für diesen Gottesdienst.
Solche Projekte zeigen eindrucksvoll, wie bereichernd gelebte Ökumene für den Religionsunterricht sein kann und wie sie den Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven eröffnet.