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Wochenzeitung für die Gemeinde Echzell
Ausgabe 35/2026
Vereine und Verbände
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Landfrauenverein Echzell

Am nächsten Morgen startete der Tag nach dem Frühstück mit einem Besuch beim berühmten „Strolch von Lauterbach“. Danach ging es auf dem Vulkanradweg weiter. Die Strecke führte mit angenehm gemütlichen Steigungen durch schattige Waldabschnitte und bot immer wieder herrliche Ausblicke über die Vogelsberger Landschaft.

Vorbei an weiten Wiesen, historischen Gebäuden und echten Postkartenmotiven führte die Tour unter anderem am imposanten Schloss Eisenbach und am alten Bahnhof in Herbstein-Rixfeld vorbei. Nach einer kurzen Rast am „Tor zum Vogelsberg“ rollte die Gruppe bei weiterhin bestem Sommerwetter über Lißberg bis zum Kulturbahnhof in Stockheim.

Dort wartete der wohlverdiente Abschluss mit Live-Musik.

Für die Rückkehr nach Echzell hatte das Organisationsteam, das im Vorfeld selbst etliche Kilometer zur Streckenerkundung abgestrampelt hatte, noch einen cleveren Plan in der Tasche: Um der Gruppe die letzte, durchaus sportliche Bergetappe über Eckartsborn mit Ober- und Unterdorf, Dauernheim und Blofeld zu ersparen, ging es ab Effolderbach bequem mit der Bahn weiter bis nach Echzell.

Wobei „bequem“ natürlich nicht für alle galt: Einige unermüdliche Fahrerinnen konnten auch jetzt noch nicht genug bekommen und mobilisierten ihre letzten Kraftreserven. Sie legten auch das letzte Stück bis Echzell mit dem Fahrrad zurück und kamen so auf stolze 90 Tageskilometer.

Am Ende kamen alle 24 LandFrauen mit müden Beinen, einigen kleinen Pannen, aber vor allem mit jeder Menge guter Laune und vielen unbezahlbaren gemeinsamen Erinnerungen wohlbehalten in Echzell an.

Und natürlich wurde bereits die nächste „Fahrt ins Blaue“ gedanklich ins Visier genommen. Die Vorfreude auf 2027 ist jedenfalls schon groß. Einig waren sich alle: Ohne Michael und sein erstklassiges Serviceteam wird auch im nächsten Jahr nicht gestartet!

Denn eines hat diese Tour einmal mehr gezeigt: Ein bisschen Abenteuer, ein paar Kilometer, ordentlich Sonne und vor allem eine tolle Gemeinschaft - mehr braucht es eigentlich nicht für eine perfekte LandFrauen-Fahrt.

Text und Bild Andrea Wittich