An der Singbergschule Wölfersheim konnten Anfang Februar die Sieger in gleich zwei MINT-Wettbewerben ausgezeichnet werden:
Im Bolyai-Teamwettbewerb Mathematik traten Mitte Januar deutschlandweit mehr als 8.000 mathematikbegeisterte Vierergruppen zum Wettstreit an. Mit dabei war, wie jedes Jahr, auch die Singbergschule, die 22 Gruppen zur Teilnahme motivieren konnte. Innerhalb von 60 Minuten mussten dreizehn sehr knifflige Multiple-Choice-Aufgaben und eine freie Aufgabe gelöst werden.
Wie in den vergangenen Jahren gelangten die Singbergschüler hierbei in die Top-10 hessenweit:
Das Team „Mathe Schwänzer“ aus der Jahrgangsstufe 12, bestehend aus Felix During, Marvin Luca Frischholz, Henrik Ansgar Herdt und Jörn Weckler erreichte einen hervorragenden 8. Platz. Hierfür wurden sie von Schulleiter Olaf Bogusch mit Urkunden sowie von Christine Happ für den Förderverein der Wölfersheimer Schulen mit dem Buchpreis „Der Mathematik-Verführer“ ausgezeichnet. Zusätzlich gab es für alle Schüler die offiziellen Bolyai-T-Shirts durch Thomas Wilhelm Schwarzer, Wettbewerbsbetreuer der Singbergschule und Bolyai-Koordinator für Deutschland, Österreich, Südtirol und die deutschsprachigen Auslandsschulen.
An der Internationalen Physikolympiade nahm mit Henrik Ansgar Herdt erst der vierte Schüler der Singbergschule teil. In der 2. Runde im November musste er eine dreistündige Klausur schreiben, die neben sieben teilweise extrem kniffligen Multiple-Choice-Aufgaben auch zwei sog. Langaufgaben zu den Themen „Bleistiftmine“ und „Swing-By Manöver und Pioneer-Anomalie“ umfasste. Was auf den ersten Blick einfach klingt, war nach den Angaben des Veranstalters in diesem Jahr „noch einmal deutlich anspruchsvoller als in den Jahren davor“, weshalb der Durchschnitt aller 759 Teilnehmer deutschlandweit nur 11,1 von 70 erreichbaren Punkten betrug.
Henrik Ansgar Herdt lag über diesem Durchschnitt und gehörte damit zu dem besten Drittel. Hierfür erhielt er neben einer Urkunde als Preis das Buch „Faszinierende Physik“.