Wenn heimische Firmen zukünftigen Schulabgängern direkt die vielfältigen beruflichen und individuellen Ausbildungswege präsentieren, dann lädt die Johannes-Gutenberg-Schule wieder einmal zur traditionellen Hausmesse ein. Auch in diesem Jahr folgten 32 Betriebe der Einladung, um mit allen Schülern der Jahrgänge 8 bis 10 ins Gespräch zu kommen.
Dabei wurde Berufsorientierung und Berufswunsch ganz großgeschrieben und jede Firma sowie jeder Betrieb und Dienstleister stellte seine Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung vor und bot den Jugendlichen einen praxisnahen Einblick in die unterschiedlichen Berufsfelder. Organisiert wurde die Messe von Jana Schneidmüller aus dem Fachbereich „Arbeitslehre“. Die Veranstaltung erwies sich erneut als voller Erfolg, denn neben den bestehenden Kontakten zu regionalen und überregionalen Unternehmen konnten zahlreiche neue Verbindungen geknüpft werden.
Für die Schüler bot die Hausmesse wertvolle und individuell ausgelegte Orientierungshilfen. Sie erhielten authentische Auskünfte aus erster Hand, konnten mit Ausbildern über Bewerbungsverfahren sprechen und sich mit Auszubildenden austauschen, die von ihrer eigenen Entscheidungsfindung und dem Alltag als Azubi berichteten.
Auch die teilnehmenden Betriebe verfolgten klare Ziele, nutzten sie doch die Gelegenheit, potenzielle Bewerber persönlich kennenzulernen und diese zu Initiativbewerbungen zu ermutigen. Die familiäre Atmosphäre und die perfekte Organisation verliehen der Berufsmesse erneut eine besondere Ausstrahlung.
Am Ende waren sich alle Beteiligten einig, dass die Hausmesse an der JGS eine gewinnbringende Veranstaltung für alle darstellte und man im kommenden Jahr gerne wieder mit an Bord sein möchte.
„Wer Begeisterung für seine Tätigkeit empfindet, bleibt motiviert, entwickelt sich weiter und ist bereit, Herausforderungen anzunehmen. Berufsfindung heißt auch, die eigenen Interessen ernst zu nehmen. Und deshalb ist die Berufsmesse die Chance, den richtigen Beruf zu finden, um großartige Arbeit zu leisten. Denn wer den richtigen Beruf findet und diesen mit Leidenschaft ausüben kann, braucht keinen Tag mehr zu arbeiten“, so abschließend Schulleiterin Annegret Schilling.