Ob Großer Bär, Kassiopeia, Kleiner Hund, Pegasus oder Waage – diese und noch viele andere Sternbilder konnten jetzt die Schüler der Johannes-Gutenberg-Schule mit dem mobilen Planetarium im Weltall entdecken, wurden sie doch in einer beeindruckenden Vorstellung zu einer Reise durch den Kosmos mitgenommen.
Finanziell unterstützt vom Förderverein der Schule, begaben sich der gesamte Jahrgang 6 und die zwei Astronomie-Kurse auf eine imponierende Reise durch entfernte Welten, was auch perfekt zum Gesellschaftslehre-Unterricht passte, in dem sich die Sechstklässler zuvor mit dem Thema „Orientierung auf der Erde“ beschäftigt hatten.
In einer aufblasbaren Kuppel mit einer Grundfläche von 8 x 8 Metern und einer Höhe von 5 Metern erlebten die Schüler eine faszinierende Vorführung rund um das Thema Astronomie. Doch um in das Multimedia-Zelt eintauchen zu können, mussten die Neugierigen vorher eine Luftschleuse passieren. Danach konnte jeder für sich selbst entscheiden, ob man das Sternenerlebnis auf Kissen sitzend erleben möchte oder doch besser liegend auf dem Boden, um dabei einen unverstellten Blick auf viele Sternenbilder und unser Sonnensystem zu haben. In einem ebenso informativen wie kurzweiligen Vortrag wurden die jungen Zuhörer dann zu einem klassischen „Himmelsspaziergang“ eingeladen und erhielten dabei einen unvergesslichen Einblick in unser Sonnensystem. Auch die Themenschwerpunkte Lichtverschmutzung, Sternbilder und ihre Geschichte wurden angesprochen.
„Mega“, riefen einige Schülergruppen, die hörbar beeindruckt waren, als ihre Blicke über ferne Galaxien, funkelnde Sternenbilder oder spannende Weltraumtechnik schweiften.
„Die Begeisterung war riesig. Und am Ende der Veranstaltung hatten wir die Bestätigung, dass wir mit dem mobilen Planetarium die Neugier auf das Weltall und die Naturwissenschaften weiter wecken konnten“, so Organisator und Fachbereichsleiter Physik Tobias Thorn.