Prot. Pfarramt Offenbach-Ottersheim, Enggasse 24, 76877 Offenbach, Tel. 06348 285, Pfarrerin Simone Ade-Ihlenfeld
Email: pfarramt.offenbach@evkirchepfalz.de
Homepage: http://www.kirche-offenbach.de
Bürozeiten im Prot. Pfarramt: Das Büro im Pfarramt Offenbach (Pfarramtssekretärin Sabine Burkhart) ist dienstags von 10:00 – 12:00 Uhr geöffnet.
Wochenspruch 4. Sonntag nach Ostern (Kantate): „Singet dem Herrn ein neues Lied; denn er tut Wunder.“ (Psalm 98,1)
Unsere Kirchengemeinden müssen selbständig bleiben
Die Initiative „Pro Presbyterium!“ lädt zu einem Informations- und Diskussionsabend zum aktuellen Transformationsprozess der Evangelischen Kirche der Pfalz ein.
Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 05.05.2026, um 19:30 Uhr im
Prot. Gemeindehaus Offenbach, Enggasse 22, 76877 Offenbach.
Referent: Pfarrer Dr. Friedrich Schmidt-Roscher, Haßloch.
- Podiumsbeiträge von Presbyterinnen und Presbytern, Pfarrerinnen und Pfarrern
An diesem Abend soll über die Auswirkungen der geplanten Verfassungsänderungen der Ev. Kirche der Pfalz auf die protestantischen Kirchengemeinden in Dorf und Stadt diskutiert werden.
In der Initiative „Pro Presbyterium!“ haben sich zahlreiche haupt- und ehrenamtlich in der Ev. Kirche tätige Mitglieder aus vielen Kirchengemeinden der Pfalz zusammengefunden, die wegen der absehbaren negativen Auswirkungen der geplanten Verfassungsänderung kritisch gegenüberstehen.
Kurzinfo:
Der neue Verfassungsentwurf sieht vor, den einzelnen protestantischen Kirchengemeinden in der Pfalz den Status der Körperschaft des Öffentlichen Rechts zu entziehen sowie die Zuständigkeiten und Entscheidungsbefugnisse der Presbyterien stark zu reduzieren. Als Folge soll der gesamte Gebäude- und Grundbesitz, wie z. B. Kirchen, Gemeindehäuser, Pfarrhäuser sowie die finanziellen Rücklagen von den lokalen Kirchengemeinden an die neu zu bildenden vier Großdekanate übergehen, zu denen die bisherigen 15 Dekanate der evangelischen Landeskirche zusammengelegt werden. Weiterhin sollen künftig Pfarrerinnen und Pfarrer in sogenannten „Regioteams“ arbeiten und nicht mehr einer Gemeinde zugeordnet und Mitglied des jeweiligen Presbyteriums sein.