TB Jahn Zeiskam – SG Hüffelsheim
Zum letzten Heimspiel in dieser Saison empfängt der TB Jahn Zeiskam an die SG Hüffelsheim – eine Partie mit Torgarantie. Auch wenn der Vorsprung auf den Gast einige Punkte beträgt, ist die sportliche Brisanz dieser Begegnung gegeben. Für unsere Mannschaft geht es im Fernduell mit dem FC Basara Mainz um jeden Punkt, um den begehrten zweiten Tabellenplatz und damit die Chance auf die Aufstiegsrelegation zur Oberliga zu sichern.
Mit der SGH stellt sich die wohl größte Überraschungsmannschaft der laufenden Verbandsliga-Saison in Zeiskam vor. Der stolze Aufsteiger hat sich nach seinem Sprung aus der Landesliga im Jahr 2025 sofort in der Liga etabliert und steht zurecht im oberen Tabellendrittel. Die Mannschaft hat eine beeindruckende Entwicklung genommen und agiert völlig befreit von jeglichem Abstiegsdruck. Die aktuelle Platzierung der Elf vom Palmenstein ist das Ergebnis einer mutigen Spielphilosophie, die vor allem auf eine enorme offensive Wucht setzt.
Die Zuschauer dürfen sich auf ein echtes Tor-Spektakel einstellen, denn die Gäste stehen wie kaum ein anderes Team für „Alles oder Nichts“. Hüffelsheim stellt mit über 70 Treffern eine der gefährlichsten Offensiven der Spielklasse, was maßgeblich an ihrem Topstürmer Simon Scherer liegt. Der Top-Torjäger hat bereits 19-mal eingenetzt und bildet zusammen mit Tim Reidenbach ein kongeniales Duo. Flankiert werden sie von Nik Rosenbaum, der im Mittelfeld die Fäden zieht. Diese individuelle Qualität ist kein Zufall: Der Kader der SGH ist gespickt mit Akteuren, die bei Schott Mainz oder Wormatia Worms bereits reichlich Erfahrung in der Regional- und Oberliga gesammelt haben (u. a. Hahn, Hermann, Müller, Rosenbaum, Yerima).
Doch wo viel Licht ist, ist bei der SGH in dieser Spielzeit auch viel Schatten. Die offensive Ausrichtung fordert defensiv ihren Tribut: Mit fast genauso viel Gegentoren wie erzielten Treffern stellen die Gäste eine der anfälligsten Hintermannschaften der Liga. Zuletzt zeigte sich die SGH „vogelwild“, ein 3:3-Remis in Waldalgesheim, ein 3:2-Sieg gegen Morlautern und eine herbe 2:6-Klatsche gegen Hohenecken waren die letzten Ergebnisse. Für die Jahn-Offensive werden sich zwangsläufig Räume bieten, die es konsequent zu nutzen gilt. Das Hinspiel konnte der TB Jahn nach einer der besten Saisonleistungen souverän mit 4:1 für sich entscheiden.
Der TB Jahn kann dabei auf seine beeindruckende Heimstärke bauen. Mit zehn Siegen und nur einer Niederlage liegt unsere Elf auf Platz zwei der Heimtabelle und hat die Sauheide zu einer fast uneinnehmbaren Festung ausgebaut. Um gegen die erfahrenen Gäste zu bestehen, wird es vor allem darauf ankommen, Simon Scherer aus dem Spiel zu nehmen und die eigene defensive Stabilität, die uns über weite Strecken der Saison ausgezeichnet hat, wieder als Basis zu begreifen. Ein Sieg heute wäre essenziell im Kopf-an-Kopf-Rennen um die Vize-Meisterschaft, bevor es nächste Woche zum abschließenden Spiel nach Waldalgesheim geht.
Ein Name, den fast jeder kennt – und ein Typ, der für Leidenschaft, Mentalität und klaren Fußball steht.
Dazu kommt: Sanel ist in Zeiskam kein Unbekannter. Er war bereits als Spieler hier und kennt den Verein, das Umfeld und die Menschen. Genau deshalb identifiziert er sich mit dem Verein und weiß, was Fußball in Zeiskam bedeutet.
Gemeinsam mit Co-Trainer Senad wird Sanel ab Sommer an der Seitenlinie stehen und mit der Mannschaft den nächsten Schritt gehen.
Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit und heißen Sanel herzlich willkommen zurück in Zeiskam.
Jetzt gilt unser voller Fokus trotzdem noch den letzten Spielen dieser Runde. Gemeinsam bis zum Schluss.
Spielvorschau:
FSV Freimersheim – TB Jahn Zeiskam II