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Verbandsgemeinde-Kurier Bellheim
Ausgabe 38/2026
Sonstige Nachrichten
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Erster Thementag Demenz im Landkreis Germersheim

Am 24. September 2026 in der Asklepios Südpfalzklinik Germersheim

Am Donnerstag, 24. September 2026, findet in der Asklepios Südpfalzklinik Germersheim von 13 bis 18 Uhr der erste Thementag Demenz im Landkreis statt. Veranstalter sind die Kreisverwaltung Germersheim, das Demenznetzwerk Landkreis Germersheim und die Asklepios Südpfalzklinik Germersheim. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Der Termin fällt in die bundesweite Woche der Demenz vom 20. bis 27. September. Der Thementag ist als offene Veranstaltung konzipiert: Besucherinnen und Besucher können kommen und gehen, wie es ihnen beliebt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer sich für einen bestimmten Themen-Vortrag interessiert, kann auch nur für diesen Zeitpunkt die Veranstaltung besuchen.

Nach der Eröffnung um 13 Uhr folgt der erste Beitrag mit David García Méndez (Projektleitung Prävent+ im Pfalzklinikum Klingenmünster) zum Thema „Demenz-Früherkennung, Differenzialdiagnostik und Prävention“. Beginn ist um 13.15 Uhr. „Essen und Trinken bei Demenz“ ist Thema von Dagmar Pfeffer, Projektkoordinatorin, der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, deren Vortrag um 14.15 Uhr beginnt. Um 15.15 Uhr geht es um die „Selbstfürsorge für pflegende Angehörige“. Referentin ist Dr. med. Marcella Altherr, Chefärztin Psychosomatik, von der Asklepios Südpfalzklinik Germersheim. „Herausfordernde Situationen: wenn Demenz das Zusammenleben auf die Probe stellt“ lautet der Vortrag von Manuela Bieg, Gerontopsychiatrische Fachkraft der Asklepios Klinik Kandel, um 16.15 Uhr. Zum Abschluss der Vorträge informieren Melanie Müller, Demenzberaterin der Sozialstation Rülzheim-Bellheim-Jockgrim und Gabriele Laudenbach, Pflegedienstleitung im Tagesbegegnungszentrum Hl. Hildegard Bellheim ab 17.15 Uhr über Pflegeangebote, die entlasten und Sicherheit geben.

Demenzparcours und Info-Stände

Am Thementag können sich Besucherinnen und Besucher mit Hilfe eines Demenzparcours in die Situation der von Demenz betroffenen Menschen begeben. Der Parcours besteht aus mehreren Stationen mit Aufgaben aus dem Alltag. Dabei werden Wahrnehmung und Bewegung gezielt eingeschränkt, ähnlich wie bei einer Demenz. Aufgaben, die sonst nebenbei gelingen, werden dadurch plötzlich schwierig.

Während der gesamten Veranstaltung geben Beratungsstellen, Pflegedienste und Einrichtungen aus dem Landkreis Hinweise und Informationen darüber, wie sie Betroffene und Angehörige unterstützen können. An allen Info-Ständen können die Besucherinnen und Besucher ihre individuellen Fragen stellen und dabei erfahren, an wen man sich wenden kann. Kostenloses Fingerfood und Getränke steuert an diesem Nachmittag die Lebenshilfe Wörth bei.