Zugegeben: Zwischen den beiden Stempeln bin ich hin- und hergerissen. Der eine Stempel kommt auf eingegangene Schreiben, die für die weitere Bearbeitung oder zur digitalen Ablage gescannt werden. Der andere Stempel gehört zu einer Zweitausfertigung eines Originals, was auch immer seltener vorkommt. Einiges geht schon digital aus einem Guss - aus einem Fluss. Aber manchmal ist so ein Medienbruch sinnvoll: Für die Kommunalwahl am 15. März kann man auf der nüchternen Netzseite www.gemeinde-eschenburg.de/wahl alles von der Wahlbekanntmachung vorher bis zu den Ergebnissen hinterher finden. Die Briefwahl kann man online beantragen und bekommt dann die Wahlunterlagen auf dem Papier. Beim Kumulieren (Anhäufen von bis zu drei Stimmen pro Kandidat) und Panaschieren (Verteilen der Stimmen auf mehrere Kandidaten) halte ich das Papier für sinnvoll, wenn man die vielen Listen und Namen überblicken möchte. Auch ist es zuhause bequemer als in der Wahlkabine. Wichtig ist, dass der Briefwahl-Brief am Wahlsonntag bis 18 Uhr in einem Wahllokal oder im Rathaus-Briefkasten eingegangen ist. Wer Briefwahl auf den Postweg gibt, sollte genügend Zeit fürs Zustellen einplanen. Solange das noch nicht digital geht, am besten selbst einwerfen oder abgeben. Briefwahl kann man jetzt noch „bestellen“, sogar online auf der Internetseite der Gemeinde. In der Zeit zwischen analog und digital wünsche ich Ihnen auf jeden Fall eine gute Wahl!