Eschenburg und Dietzhölztal treffen sich im Welten-All - der Planetenlehrpfad der Holderbergschule, der sich durch die beiden Gemeinden zieht, hat uns zu der Schlagzeile beflügelt. Aber auch hier auf der Erde funktioniert „EDI“ gut zusammen, wie wir kürzlich zwei Medizin-Studentinnen aus Gießen gezeigt haben. In Gießen kann man mit der so genannten „Landarztquote“ auch ohne Numerus Clausus studieren, wenn man später auf dem Land praktiziert. In einem Projekt für „Interprofessionelles Arbeiten“ hat der Lahn-Dill-Kreis die Studierenden eingeladen, hier nicht nur in modernen Arztpraxen und im Krankenhaus zu arbeiten, sondern das Miteinander mit den übrigen Gesundheits-Dienstleistern kennen zu lernen. Ein Nachmittag war dann „Landpartie“ angesagt: Wir starteten zu einer Entdeckungstour durch beide Gemeinden. Hammerweiher, Türmchen, Theologische Hochschule, Nationales Automuseum, Freizeitbad „Panoramablick“ und die neue Tagespflege in Eibelshausen waren Stationen. Noch wichtiger waren die Gespräche. Die Studierenden waren begeistert von der Bergland Medizin, die sie tags zuvor kennengelernt haben. Was hat begeistert? Die Abläufe und das Miteinander waren für die Viertsemester erkennbar gut durchdacht. Arbeiten und Leben hier erschien attraktiv. Diese Rückmeldungen waren für uns wichtig. EDI, also Eschenburg und Dietzhölztal, wirkt nach außen. Ich sehe jetzt das Reisejournal Hessen mit anderen Augen, das unser Wochenzeitungs-Verlag jährlich herausgibt. Auch andere Städte und Gemeinden zeigen sich von ihrer besten Seite und bieten vielerlei Informationen. Auf der Netzseite www.wittich.de die Eschenburg oder Dietzhölztal eingeben - und schon erscheint das Journal unter der jeweiligen Wochenzeitung. Auf Seite 13 - unter Dautphetal - sind Eschenburg und Dietzhölztal zu finden. EDI passt gut zusammen.