Sie haben selbst Hausnamen - und da war es mehr als passend, dass die „Eiwelshäuser MundArtiste“ die Ausstellung im Heimatmuseum (Marktstraße 1) bei der Eröffnung begleiteten. Den „Spielbereich“ nahmen „Kouts Peter“ (Peter Pfister), „Muhl Thomas“ (Thomas Hofheinz) und „Rumps Christian“ (Christian Pfeifer) in Beschlag.
„Dialekt ist unsere Muttersprache. Musik in unserer Muttersprache zu machen, ist für uns nicht nur ein Privileg, sondern auch Kulturpflege“, erzählen die drei über ihre gemeinsame MundArtistik. „Das ist authentisch und zeigt unsere Verbundenheit mit der eigenen Herkunft. Mit viel Spaß und in lockerer Atmosphäre erzählen wir musikalisch Geschichten über unsere Heimat und uns selbst, mal heiter, mal besinnlich, mal über Aktuelles und mal über Vergangenes.“
Die Sonderausstellung „Hausnamen und Mundart“ zeigt im Regionalmuseum einige Hausnamen und Häuser aus Eibelshausen, Eiershausen und Simmersbach. Zum 150-jährigen Bestehen des Forschungszentrums Deutscher Sprachatlas (www.dsa.info) gibt es Informationen und Hörbeispiele, die Hessens Dialekte zum Klingen bringen.
An den kommenden Sonntagen hat das Heimatmuseum nicht nur von 14 bis 17 Uhr geöffnet, sondern bietet wiederum Programm:
Den Auftakt macht um 12:45 Uhr Dr. Brigitte Ganswindt mit einem Vortrag über den Deutschen Sprachatlas „150 Jahre Zukunft“. Über Hausnamen in Hessen weiß Karl-Wilhelm Becker aus Kirtorf zu berichten (13:45 Uhr und 15:45 Uhr). Aus Zigarren-Schachteln eine Cigarbox-Guitar zu basteln, zeigt der Greifensteiner Reinhard Roth um 14:45 Uhr. Und zum Finale gibt die „Hinterländer Spinnstube“ einen Vortrag um 16:45 Uhr.
Info: Mehr unter www.eschenburg.de/mundart und
www.mundart-hessen.de im Netz.