Der „Runde Tisch“ ist eckig. Aber sonst läuft’s rund. Wie die Karussells beim Markt. Die Gemeinde Eschenburg und der Dialekt-Dachverband „MundART“ haben sich mit der „Mission: Mehr Mundart“ gefunden und verbunden. „Hauptsache: Hessisch“ war im vergangenen Jahr das Motto, als Heimat-Minister Ingmar Jung (Foto) zu dem Treffen kam. Für die Neuauflage haben sich der Staatssekretär aus dem Mundart-Ministerium, Michael Ruhl, Regierungspräsident Dr. Christoph Ulrich und Dr. Rebecca Neuburger-Hees vom Lahn-Dill-Kreis angesagt. Nachdem der 1. Mai im vergangenen Jahr nicht so gut ankam, haben wir uns auf unsere Wurzeln besonnen: Markt hat in Eibelshausen seit 1782 Tradition und für den Frühjahrsmarkt ist der zweite Sonntag im Mai gesetzt und überregional bekannt. Und „Ma(a)de“ ist bereits Mundart. Und statt lange darüber zu streiten, ob „Made“ mit einem oder zwei „a“ geschrieben wird oder ein „r“ da stehen muss oder nicht - ist das auch International: MundART - Made in Eschenburg. Auf Landesebene haben wir uns in die Hand versprochen, dass wir uns nicht mehr darum streiten, was „Hessisch“ ist und was nicht. Die Vielfalt ist das Hessische. Das gilt fürs gesprochene Wort erst recht bei der Schreibweise. Das kann man eigentlich nicht falsch machen. Entscheidend ist, ob man verstanden wird. Und das geht, bei einem bisschen guten Willen, meist besser als man denkt. Wenn Markt und Mundart sich verstehen, kann man ab 2026 dann international sagen: MundART - Made in Eschenburg.